Computer-Euphorie und
das weltweite Netz
Die Situation zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Im Vorfeld des Wechsels von 1999 zum Jahr 2000 bestand die große Unsicherheit, wie die Computerprogramme diesen Datumswechsel verarbeiten werden, denn diese Programme schrieben die Jahre nur mit den zwei letzten Zahlen. Was für die Computer bevorstand, war ein Wechsel von 99 zu 00. Dieses Problem, genannt „Y2K“ verschlang weltweit gewaltige Unsummen von Geld, schätzungsweise an die 500 Milliarden Dollar alles in allem.

Aber die wirklich weltbewegenden Ereignisse sind ausgeblieben, und ab Neujahr hatten die meisten Leute endgültig die Nase voll von allen pessimistischen Prophezeiungen und apokalyptischen Warnungen.

Einerseits ist scheinbar nichts geschehen, andererseits ist tatsächlich etwas Wichtiges geschehen, nämlich der besagte globale psychologische Umschwung, der nicht unterschätzt werden sollte.

Y2K im Rückblick
Euphorie nach dem 1.1.00
Alles zum Nutzen der Menschheit?
Weltweite „Ordnung“ durch 666-Technologie
666 – bloß Aberglaube?
Fortschrittsfeindlich?
Dritte Welt im www
Richtung bargeldlos
Identifikation über den Körper
Implantierbare Chips für Menschen?
Die Mikrochips sind da!
Der individuelle Ausweg
Illustrationen

Y2K im Rückblick

Kaum war das Jahr 1999 ereignislos zu Ende gegangen, meldeten sich erste argwöhnische Stimmen, wie z. B. die Schweizer
SonntagsZeitung mit ihrer Titelschlagzeile vom 2. Januar: „2000 und kein Computer-Crash: Panikmache nur fürs Geschäft?“

Diese Frage wurde nach der Jahreswende vielerorts gestellt. „War der gefürchtete Millennium Bug bloß eine Erfindung der geschäftstüchtigen Computerbranche?“ doppelte der
ZürichExpress am 5. Januar 2000 nach und zitierte sogleich auch die Antwort des Y2K-Delegierten der Schweizer Regierung, Ulrich Grete: „Wohl hätten gewisse Hersteller in der Informatikbranche von der Situation profitiert, räumte Ulrich Grete ein. Aber im Großen und Ganzen sei die Entwicklung des Risikos nicht überschätzt worden.“

Im Hinblick auf die Y2K-Gefahren waren von höchsten Stellen Kollapse in China und Rußland sowie in den Entwicklungsländern befürchtet worden. Doch nichts dergleichen ist eingetroffen, obwohl diese Länder keine Milliarden in die Prophylaxe gesteckt haben. War das ganze also nur ein Bluff oder ein Fehlalarm? Auf jeden Fall war der Alarm kein Hirngespinst von Schwarzmalern, denn er wurde ja überall ernst genommen, und der finanzielle Aufwand wurde von den Betroffenen im Nachhinein sogar verteidigt und rechtfertigt.

Als kritischer Bürger fragt man sich natürlich: Warum waren weltweit alle Banken, Regierungsstellen und Unternehmen bereit, aus eigener Kasse gesamthaft viele Milliarden aufzuwenden, ohne zu protestieren und ohne die Hersteller zu belangen? Vor allem dann, als es sich herausstellte, daß der ganze Aufwand möglicherweise zweifelhaft gewesen war.

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Euphorie nach dem 1.1.00

Eine Computer-Euphorie brach aus, wie sich sogleich beim internationalen Wirtschaftstreffen in Davos und bei der Computermegamesse CEBIT in Hannover zeigte. Letztere verzeichnete eine Rekordbesucherzahl, und Bill Clinton reiste extra nach Davos, um eine global übertragene Rede zu halten, die fast eine Stunde dauerte und hauptsächlich eine Lobrede auf das Internet war.

Bill Gates, der sich das Davoser Treffen ebenfalls nicht entgehen ließ, schlug natürlich in dieselbe Kerbe. „Aller Politik zum Trotz: Das dominierende Thema des Weltwirtschaftsforums ist das Internet. Das weltweite Netz entscheidet über die wirtschaftliche Zukunft von Großkonzernen und Kontinenten“, lautete ein Kommentar in der Schweizer Tagespresse (31. Januar 2000). Überschrift: „Internet regiert die Welt.“

Warnungen und Bedenken über den Sinn und Zweck dieser Entwicklung werden von den Staats- und Konzernchefs sowie von der breiten Masse nun definitiv vom Tisch gewischt. Der sogenannten Globalisierung darf nun nichts mehr im Wege stehen, Forschung und Fortschritt sollen nicht mehr durch irrationale Bedenken behindert werden, schon gar nicht durch eine christliche 666-Paranoia …

„Der Optimismus ist ungebremst“, verkündete z. B. der
Kölner Stadt-Anzeiger am 17. Februar hinsichtlich der CEBIT. „ ‚Y2K‘ oder ‚Jahr-2000-Problem‘ – war da nicht etwas? Erst wenige Wochen liegt der kritische Datumswechsel zurück, der die Computer-Branche weltweit zittern ließ. Doch das befürchtete Computerchaos blieb aus. Jetzt blicken Industrie und Handel wieder voller Optimismus nach vorne. Investitionen in die Informationstechnologie steht nichts mehr im Weg. … Das europäische Institut EITO (European Information Technology Observatory) erwartet in den kommenden Jahren ein regelmäßiges Umsatzwachstum von gut 300 Milliarden DM. 1999 wuchs die Branche um 9,3 Prozent auf 3,1 Billionen DM“!

Y2K – was immer dahinter steckte, auf jeden Fall hat die Computerindustrie einen einzigartigen psychologischen Werbeeffekt verbucht, ohne für diese Werbung zahlen zu müssen. Im Gegenteil, sie kassierte dafür im Vorfeld, wie bereits erwähnt, viele Milliarden Dollar.

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Alles zum Nutzen der Menschheit?

Anfangs April 2000 trafen sich Gates und Clinton im Weißen Haus zu einer wirtschaftspolitischen Tagung. „Bill G. und Bill C., der reichste und der mächtigste Mann der Welt … Clinton sagte an der Tagung, dank Computer und Internet könnten in Zukunft mehr Menschen denn je schnell aus der Armut geführt werden.“ (
metropol, 6. April 2000)

Wie sich die reichsten und mächtigsten Männer der Welt vorstellen, daß Computer und Internet die Armut der Menschen beseitigen könnten, wird in diesem Bericht nicht gesagt und ist auch nicht leicht nachvollziehbar. Wenn wirklich Not herrscht, wie z. B. bei den Überschwemmungen in Afrika, verpassen es die besagten Kreise regelmäßig, ihre schönen Versprechen praktisch unter Beweis zu stellen, denn Möglichkeiten, direkt etwas zur Beseitigung von Armut und Elend zu tun, hätten sie genug. Aber hier zeigen sie kein Interesse, und erst wenn weltweite Sammelaktionen beim Volk einige Millionen Mark mobilisiert haben, kommt die internationale Hilfe ins Rollen.

Mit Computer und Internet Armut beheben? Dem Problem wäre besser gedient, wenn man der Frage nachginge: Warum sind diese Armen überhaupt arm? Viele Länder der sogenannten Dritten Welt befinden sich ja, was natürliche Reichtümer und Bodenschätze betrifft, in den privilegiertesten Regionen der Erde, wo bis vor kurzem nie jemand Hunger zu leiden brauchte. Heute sterben dort täglich Zehntausende von Kindern an mangelnder Ernährung!

Daß Computer und Internet bald ein Paradies auf Erden herbeizaubern, stellt auch der FOCUS
nicht in Aussicht. „Die größte Virusattacke in der Geschichte des Internet gilt unter Experten nur als milder Vorbote einer heraufziehenden Ära schwerer Datendesaster.“

In derselben Ausgabe (20/2000) berichtet der FOCUS
auch über die Computer-Euphorie in Deutschland: „Bayern ist Online: 500 Millionen Mark investiert der Freistaat in die High-Tech-Offensive. … ‚Wahnsinn‘ sei das gewesen, schwärmt die 27-jährige … von dem politischen Rendezvous. Sogar der Landwirtschaftsminister habe sich für die globalen Visionen erhitzt. WWW für alle. …“

Doch je mehr Menschen über das Weltnetz verbunden sind und je mehr Datenübermittlungen von dieser Infrastruktur abhängig sind, desto größer sind die Chancen für Hacker und Computerkriminelle, mit Cyberterror zuzuschlagen. Und das Feld wird immer größer. Im Mai 2000 gab es laut
Spiegel weltweit 304 Millionen Internetbenutzer. Tendenz: drastisch steigend.

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Weltweite „Ordnung“ durch 666-Technologie

Die wachsende Vernetzung und zunehmende Verletzlichkeit des Systems ist ein Teufelskreis, aus dem die Menschheit so schnell nicht mehr ausbrechen kann. Je größere Angriffsflächen das System bietet, desto mehr muß das System sich selbst schützen, und weil diese Entwicklung sich in einem Teufelskreis befindet, könnte sie letztlich auf eine zwingende Endlösung hinauslaufen: die totale Überwachung. Die „Neue Weltordnung“, die Ordnung auf der ganzen Welt verspricht, ist von der 666-Technologie nicht zu trennen.

Der sog. Fortschritt, so „modern“ und „notwendig“ er erscheinen mag, nähert sich mit seinem Kurs je länger je mehr einem Szenario, das eigentlich schon seit langem bekannt ist, so lange, daß es die meisten schon gar nicht mehr ernst nehmen oder sogar schon für normal und „nicht schlimm“ halten – vor allem seit der angeheizten www-Euphorie nach der Y2K-Geschichte. Dieses Szenario entstammt einer alten Prophezeiung und präsentierte sich ursprünglich als Warnung: die „Geheime Offenbarung“, zu finden im letzten Buch des Neuen Testaments.

Darin wird beschrieben, daß irgendeinmal eine Zeit kommt, in der eine totalitäre Macht mit künstlichen Hilfsmitteln die Weltherrschaft ergreifen wird, allerdings nur für wenige Jahre: „(12,3/9) Dann zeigte sich am Himmel eine andere Erscheinung, ein großer, roter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern … der Satan, der die ganze Welt verführt. Mit all seinen Engeln wurde er auf die Erde hinuntergestürzt. … (13, 1–2) Dann trat der Drache ans Ufer des Meeres, und ich sah ein Tier aus dem Meer auftauchen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte. … Der Drache verlieh dem Tier seine eigene Befehlsgewalt, seinen Thron und seine große Macht. … (13,16) Das Tier hatte alle Menschen in seiner Gewalt: Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Sklaven und Freie. Sie mußten ein Zeichen auf ihre rechte Hand oder ihre Stirn machen, so daß niemand kaufen oder verkaufen konnte als nur der, welcher dieses Malzeichen hat: den Namen des Tieres … Es ist die Zahl 666.“

Der Kurs, den die heutige Menschheit eingeschlagen hat, scheint tatsächlich in diese Richtung zu gehen, denn heute – und erst heute – erscheint die Zahl 666 mit zunehmender Präsenz. Wird das versprochene Ende von Armut und Kriminalität nur durch eine totale Überwachung möglich sein?

Wenn die Zahl 666 erscheint, so prophezeit die Geheime Offenbarung, muß damit gerechnet werden, daß auch der Rest des visionär geschauten Szenarios Realität wird. Das „Tier“, das vom Drachen eine globale Macht bekommt, wirft mit dem Erscheinen der Zahl 666 seinen Schatten voraus. Wie sich dies in der älteren und auch in der jüngsten Geschichte zeigt und welche Faktoren damit verbunden sind, individuell wie global (in der Politik und Geheimpolitik, Hochfinanz usw.), dies alles ist bereits im Buch
Machtwechsel auf der Erde ausführlich dargestellt worden (in den Kapiteln „Money-pulation“, „Die Offensive der Dunkelmächte und der göttliche Schutz“, „Der Drache auf der Erde: Das Geheimnis der unterirdischen Welten“, u. a.)

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666 – bloß Aberglaube?

Mittlerweile ist es nicht mehr ganz unbekannt, daß die Abkürzung www gemäß Kabbala nichts anderes als 6-6-6 bedeutet und daß diese Zahl auch versteckt im UPC-Strichcode enthalten ist. Die meisten Menschen halten dies jedoch für Zufall oder falsche Interpretation und nehmen die Warnung nicht ernst. Sie meinen, alles Geschrei um die Zahl 666 sei bloß mittelalterlicher Aberglaube und fortschrittsfeindliches Denken. So stößt dieses Thema vielerorts auf eine ungläubige oder sogar aggressive Ablehnung.

Obwohl die Verführung und Täuschung größer ist als je zuvor, werden laut Jesu Prophezeiung nicht nur einzelne Länder, sondern ein Großteil der Menschheit diesen vermeintlichen Versprechen Glauben schenken: „… der Geist, der die ganze Welt verführt … Durch seine [technischen?] Wunder wurden alle Menschen getäuscht, die auf der Erde lebten.“ (Offb 12,9; 13,14)

„Laßt euch nicht täuschen!“ (Mt 24,4) „Bleibt kritisch und laßt euch nicht verführen. … Jeder wird euch verachten/hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Wer aber bis zum Schluß standhaft bleibt, wird gerettet werden.“ (Mk 13,5 und 13,13)

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Fortschrittsfeindlich?

Der Spiegel hat (in der Titelstory von 39/1996) für das, was heute „total global“ abläuft, einen treffenden Ausdruck geprägt: Turbo-Kapitalismus.

Das Tempo dieses Turbo-Kapitalismus ist in den vergangenen Jahren intensiv verschärft worden, und die Welt geriet in den Griff der 666-Technologie, alles im Namen des „Fortschritts“.

Wenn von Fortschritt gesprochen wird, sollte man immer fragen: Fortschritt wohin? Was ist das Ziel? Die diesbezüglichen Antworten der Computer-Enthusiasten sind meistens sehr unphilosophisch und bestürzend.

Das Ziel dieses Artikels ist jedoch nicht etwa der Aufruf zu einem Computer- und Internetboykott. Die technische Entwicklung nimmt auf jeden Fall ihren Lauf, und die Frage ist nur, wie wir individuell mit dieser Entwicklung umgehen. Sollte sich die 666-Prophezeiung weiter bewahrheiten, müßte man sich jedoch vor Augen halten, daß irgendeinmal ein Punkt kommt, wo die empfohlene Verweigerung notwendig wird, selbst wenn die Mehrheit begeistert mitmacht. Denn das Gesamtbild beschränkt sich nicht nur auf das Erscheinen der „Zahl des Tieres“, sondern umfaßt noch viele andere Informationen und auch konkrete Perspektiven und Hilfen.

Dies sind Themen, die bereits ausführlich im Buch
Machtwechsel auf der Erde aufgerollt wurden. Im vorliegenden Artikel können wir aus offensichtlichen Platzgründen nicht auf sie alle eingehen. Hier geht es nur darum, die neusten Entwicklungen näher zu beleuchten und zu untersuchen, wie weit sie dem „Kurs 666“ entsprechen.

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Dritte Welt im www

Damit das world wide web tatsächlich weltumspannend wird, muß auch die Dritte Welt nachhaltig angeschlossen werden. Von den erwähnten 304 Millionen Internetbenutzern sind die meisten in den Industrienationen stationiert.

Seit dem Davoser Treffen geht es nun Schlag auf Schlag: „Internet für Arme: Eine Tochter der Weltbank gründet zusammen mit dem japanischen Computer-Unternehmen Softbank Corp. ein 150 Millionen Dollar Joint Venture zur Förderung neuer Internet-Firmen in rund 100 Entwicklungsländern. Ziel sei es, die ‚globale digitale Kluft‘ zwischen reichen und armen Ländern zu verringern und für 4,8 Milliarden Menschen in armen Ländern den Internet-Zugang so schnell wie möglich zu verbessern, erläuterte Weltbank-Präsident James Wolfensohn gestern. Dies sei der ‚Start für die Globalisierung der Erziehung‘ und der ‚Start für die Globalisierung des Internet‘, sagte Wolfensohn.“

So lautete ein Bericht in der Schweizer Tageszeitung
20 minuten vom 15. Februar 2000. Ein Beispiel für eine praktische Umsetzung dieses Programms veröffentlichte dieselbe Zeitung am 2. März 2000: „In Singapur sollen rund 30’000 arme Haushalte kostenlos einen Computer erhalten, dazu den Zugang zum Internet sowie die entsprechende Schulung. Damit soll die Kluft zwischen Armen und Reichen zur Demokratisierung der Informationsgesellschaft überwunden werden. Wie die Regierung gestern mitteilte, investiert sie 23 Millionen Franken für dieses Programm.“

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Richtung bargeldlos

Während die weltweite Vernetzung rasant vor sich geht und sogar schon Internet-Handys auf dem Markt sind, geht parallel dazu die Förderung des bargeldlosen Verkehrs vonstatten.

Die Bürgerinnen und Bürger tragen mittlerweile stapelweise Kärtchen mit sich herum: Kreditkarten, EC-Karten, Telephonkarten, Versicherungskarten, Bahncard, Kundenbonuskarten usw. Hinzu kommt noch das Papier- und Kleingeld.

Die Bemühungen laufen deshalb darauf hinaus, daß der bisherige Geldverkehr (Karten, Schecks, Bargeld) mit einer einzigen Karte abgewickelt werden kann: die Smartcard mit Mikrochip.

Diesbezüglich schreibt US-Präsident Bill Clinton in seinem Buch
Putting People First: „Alle Amerikaner werden Smartcards bekommen.“

Wie der Autor Frank Sunn in seinem Buch
666 – Die Zahl des Tiers im Internet (erschienen im Herbst 1999 als Taschenbuch in einem großen deutschen Verlag) mitteilt, ist der weltweit größte Smartcard-Hersteller die Firma Mondex. Davon gehören 51 % der Firma Mastercard, die restlichen 49 % verschiedenen Großbanken und dem US-Konzern AT&T.

Nach dem Zusammenschluß mit Mastercard sagte ein Vertreter von Mondex, Robin O’Kelly in einem Interview: „Dies ist die letzte Phase zu einer weltweiten Einführung. Mit dem Rückhalt durch Mastercard gibt es jetzt nichts mehr, was Mondex stoppen könnte.“

Das bedeutet im Klartext: Alle anderen Smartcard-Systeme werden durch die Mondex-Karte ersetzt.

Mondex hat gegen 300 Lizenznehmer in über 20 Staaten. (Demnächst auch die EU?) Lizenznehmer in den USA sind die Firmen AT&T und Lucent Technologies. Der Name „Lucent“ setzt sich angeblich aus LUCifer ENTerprises zusammen, das Logo dieser Firma ist ein Drache, und ihr Sitz befindet sich in Manhattan an der Fifth Avenue Nr.
 666, und zwar bewußt und absichtlich, wie Frank Sunn herausfand.

Der Firmenname Mondex steht für
monetary dexterity, was soviel wie finanzielle Handfertigkeit bedeutet, wobei dexterity auch Rechtshändigkeit bedeutet, abgeleitet vom lateinischen Wort dexter, „rechte Hand“ (im Gegensatz zu sinister, „linke Hand“). Auf der rechten Hand soll dereinst auch das Malzeichen angebracht werden!

Sollten diese Hinweise etwas Wahres an sich haben, dann wäre dies alarmierend, denn hier geht es um weltbeherrschende Konzerne: „Lucent Technologies (Tickersymbol: LU) zählt zu den global führenden Anbietern im Bereich der Telekommunikationsausrüstungen. Das Unternehmen stellt Produkte für alle erdenklichen Arten von Datenübertragungen (Stimme, Bilder, Computerdaten, per Draht oder drahtlos) her. Mit 153’000 beschäftigten Personen erzielte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 38,3 Milliarden US-Dollar (+20 % gegenüber dem Vorjahr) und einen Gewinn von 3,45 Milliarden Dollar.“ (
20 minuten, 2. März 2000)

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Identifikation über den Körper

Nicht nur Artikel und GPS-Autos tragen durch Fernlesung (Scanning) identifizierbare Strichcodes und Chips, sondern auch die Menschen, vorläufig jedoch erst auf Kärtchen mit Chips. Die apokalyptische Prophezeiung besagt, daß es von diesem Stadium nicht mehr weit ist, bis die Menschen fernlesbare Malzeichen direkt auf oder im Körper tragen werden: als Mikrochip oder als Lasertätowierung. So unglaublich dies klingen mag, die Entwicklung geht genau in diese Richtung. Berichte über diesbezügliche heimliche Experimente und Anwendungen (Chips bei US-Soldaten, Häftlingen, Psychiatriepatienten usw.) sind schon vielfach durchgesickert.

Bereits heute sind Chipkartensysteme in Verwendung, die nicht mehr mit einem Paßwort bzw. PIN-Code funktionieren, sondern mit einer Kontrolle des Fingerabdrucks, der Stimme oder der Iris im Auge („biometrische Identifikation“).

Bereits verkünden die Tageszeitungen „Bald keine Paßwörter mehr“! Unter dieser Überschrift wurde in der Schweizer Tageszeitung
metropol am 5. Mai 2000 eine Meldung der globalen Nachrichtenagenturen veröffentlicht:

„Unter den biometrischen Identifikationsverfahren stößt die Fingerabdruck-Erkennung auf besonders positive Resonanz. Dieses Ergebnis präsentierten die Teilnehmer auf einem Workshop, der gestern zum Abschluß der Vorphase des Bio-TrusT-Projekts stattfand. Biometrische Verfahren wie Fingerabdruck-, Gesichts- oder Stimmerkennung sollen in Zukunft herkömmliche Methoden wie Paßwörter oder Pins ersetzen.“

Dies klingt wie eine vollendete Tatsache. Wer hinter dem ominösen „Bio-TrusT-Projekt“ steckt, wird in dieser Meldung nicht gesagt.

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Implantierbare Chips für Menschen?

Die Innovation der biometrischen Personenidentifikation ist voraussichtlich nur eine Übergangslösung angesichts der Chipkartenvielfalt.

Das Magazin GEO veröffentlichte bereits im Jahr 1996 folgenden konsequenten Gedankengang: „A-Card, AirPlus Card, Go-Card, Pay-Card, P-Card, VitalCard: Tankstellen, Fluglinien, Supermarktketten, Banken, Bibliotheken und Vereine wollen ihre Kunden und Mitglieder per Plastik plus Chip noch rationeller verwalten. In England und Japan ist schon die nächste Karten-Generation im Einsatz: optische Speicherkarten mit ungeheurer Kapazität, auf denen auch Röntgen- und Ultraschallbilder Platz haben./ Und dann? Dutzende Karten? Dutzende Geheimnummern? Oder eine einzige Karte, die man nie verlieren darf, weil sie alle wichtigen Informationen speichert? ‚Am einfachsten wäre es‘, sinniert einer der Referenten auf einer Karten-Messe beim Pausenkaffee, ‚jedem Baby nach der Geburt einen Chip in den Po zu schießen.‘ Die Visitenkarte weist den Mann als Marketingleiter eines Weltkonzerns aus …“! (GEO, 6/1996, „Der gläserne Mensch“, S. 37)

Im November 1998 ging die Meldung um die Welt, daß der englische Professor Steven Warwick sich einen Transponder-Chip habe implantieren lassen. Die große Schweizer Zeitung
Tages-Anzeiger veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 4. November 1998 deshalb einen ganzseitigen Beitrag über das Implantieren von Mikrochips, und zwar mit zwei Schlagzeilen, seitenüberragend und parallel, wie zusammengehörend: „Mensch und Maschine sind direkt verbunden … Mit einem fälschungssicheren Ausweis unter der Haut“.

Letzteres bezieht sich im Artikel auf die Tiere, bei denen es bereits selbstverständlich ist, daß sie einen „fälschungssicheren Ausweis“ unter die Haut eingeimpft bekommen. „40’000 Tiere sind in der Schweiz mit einem Transponder ausgerüstet“, so lautete der Stand im November 1998. In anderen Ländern ist die Chipidentifikation von Hof- und Haustieren bereits üblich oder sogar schon obligatorisch.

Im oben erwähnten Artikel wurde natürlich auch nach den Gefahren eines Mißbrauchs gefragt und festgestellt: „Wie bei jeder bahnbrechenden Entwicklung, gesteht Warwick ein, bestehe die Gefahr des Mißbrauchs. Dennoch rechtfertigt er sein Experiment mit der Standardantwort, nicht die Erfindung an sich sei gut oder schlecht, sondern erst deren Anwendung. … ‚Ob die totale Überwachung Wirklichkeit wird‘, sagt Warwick, ‚entscheiden weder ich noch Sie. Es wird sein wie beim Internet. Wir beide können uns als Individuum aus dem System ausklinken; aber wir können es nicht abstellen.‘ “

Was sich Prof. Warwick implantieren ließ, ist ein PIT und ist längst patentiert, und zwar im US-Patentregister unter der Patentnummer 5 166 676: „…
passive integrated transponder (PIT) … The primary object of this invention is to provide a system for identifying an object, animal or person … (passiver integrierter Transponder … Der hauptsächliche Zweck dieser Erfindung besteht darin, ein System zur Identifikation eines Gegenstandes, Tieres oder Menschen zur Verfügung zu stellen; original abgedruckt im Artikel der Ausgabe Nr. 141).

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Die Mikrochips sind da!

Ende 1999, parallel zur Y2K-Erleichterung, wurde bekannt gegeben, daß es nunmehr möglich sei, den Menschen Mikrochips zu implantieren. Dabei wurde deutlich betont, daß dies ungefährlich und bei Haustieren schon längst gang und gäbe sei.

So schrieb der FOCUS in der Ausgabe 52/1999: „Ein implantierter Chip soll verirrte Kinder orten helfen … Eltern können ihre Kinder bald per Satellit überwachen lassen: Die US-Telekommunikationsfirma Applied Digital Solutions hat einen Minisender entwickelt, der sich unter die Haut implantieren läßt und von Muskelbewegungen angetrieben wird. Das Global Positioning System
(1) (GPS) verrät zu jeder Zeit, wo sich der Sprössling herumtreibt./ Das System eigne sich auch, um verirrte Trekker oder entführte Diplomaten aufzuspüren, wirbt die Firma.“ (2)

Diese Meldung ging international durch die Medien. In der ersten Januarwoche erschien sie auch in der großen Schweizer Wochenzeitung
Die Weltwoche, und zwar mit einigen zusätzlichen Details: „Eine amerikanische Firma hat einen implantierbaren Chip entwickelt, der jederzeit angibt, wo sich dessen Halter befindet. Die Hersteller nennen ihr Gerät ‚Digital Angel‘ (Digitaler Engel) und hoffen, damit in den nächsten Jahren ein Milliardengeschäft zu machen. … Derartige Chips werden in der Landwirtschaft bereits seit einiger Zeit benutzt …“

Das Implantieren eines Chips ist nicht sehr teuer, schätzungsweise rund 100 Mark pro Person. Auffällig ist, daß hier offen von einem Milliardengeschäft gesprochen wird. Damit Milliarden umgesetzt werden können, müssen mindestens hundert Millionen Menschen einen Chip implantiert bekommen. Das bedeutet, daß sie hoffen, schon „in den nächsten Jahren“ einem Großteil der Erdbevölkerung einen PIT-Chip zu implantieren! Für 6 Milliarden Menschen betrügen die Kosten rund 600 Milliarden Mark. Ist dies das erhoffte Milliardengeschäft?

Der Spiegel zitierte in der Ausgabe 30/1997 auf S. 146 unter der Rubrik „Mikroelektronik“ den Chef einer großen Mikrochip-Firma, der eine weltweite Erfassung der Menschen durch Chips in der Kleidung oder im Körper in Betracht zieht: „Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt … Das klingt exotisch, ist es aber nicht … Die gesamte Infrastruktur ist prinzipiell vorhanden.“

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Der individuelle Ausweg

Die Strömung der Gesellschaft ist im Großen und Ganzen mittlerweile vorgegeben und zerrt in ihrer Polarisierung den einen, viel größeren Teil mit sich in die Extreme.

Große Veränderungen können Menschen wie Sie und ich kaum erzielen, aber: Müssen wir das überhaupt? Wir können vielmehr in unserem kleinen Kreis Veränderungen vornehmen, vor allem in uns selbst – Einsichten, die uns innerlich stärken und Zuversicht geben, so daß wir nie resignieren und uns nie einschüchtern lassen, selbst wenn es soweit kommen sollte, daß die überwältigende Mehrheit dem „Tier“ und seinen Wundertaten zujubelt, ähnlich wie gegenwärtig alle Welt nach Computern und dem www ruft.

Wie groß auch immer die Mehrheit sein mag, man sollte sich vor Augen halten, daß gegenwärtig nur schon 2 %, global gesehen, weit über 100 Millionen Menschen sind! Und die Hoffnung besteht, daß die Minderheit viel mehr als nur zwei Prozent umfassen wird.

Um also möglichst vielen Menschen wachrüttelnde Informationen zukommen zu lassen, können und sollen wir, solange verfügbar, auch Computer, Internet und High-Tech-Mittel (z. B. Buchdruck) mit bestem Wissen und Gewissen verwenden.

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Illustrationen (im Magazin 2000 veröffentlicht)

1) [
SonntagsZeitung, 2. Januar 2000]
2) Die www.Welt am Computer-Kabel, abhängig von denen, die klicken. (
Der Spiegel 8/2000, 50 Sonderseiten zur CEBIT)
3) [
ZürichExpress, Gates will eine magische Software] Titelseite des ZürichExpress vom 1. Februar 2000.
4) [Foto vom Plakat mit dem Frauenkopf]
Frauenkopf in einem käfigartigen Globusnetz, das Mal auf der Stirn! Eine große Schweizer Bank wirbt in der Schweiz mit englischer Sprache und vielsagendem Plakat: „Global Technology. Take your share in the e-revolution. www …“
5) [Total Global]
Spiegel-Titelbild 39/1996
6) Besagt diese Werbung zwischen den Zeilen, daß www und bargeldloser Verkehr unser zukünftiges Leben bestimmen werden? www.illkommen im Leben …
7) „Abschied vom Bargeld“ verkündete das Schweizer Nachrichtenmagazin FACTS bereits im Jahr 1996 (Titelseite der Ausgabe 33/1996).
8) GEO, Nr. 6/Juni 1996
9) „Mensch und Maschine sind direkt verbunden/ Mit einem fälschungssicheren Ausweis unter der Haut“: Schlagzeilen im
Tages-Anzeiger, 4. November 1998.
10) „Weltmacht CHIP“ – demnächst auch Macht über den Menschen? (
Der Spiegel 12/1998)

Anfang

Das Buch zum Thema: Machtwechsel auf der Erde Viele bisher ignorierte, unbekannte oder geheimgehaltene Hintergründe, systematisch aufgerollt mit unbestechlicher Fachkenntnis. Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das bisher noch nie in dieser Form beschrieben wurde. Was sind die Pläne der Mächtigen? Was ist die Wahrheit hinter den vielen Theorien um Geheimgesellschaften, Verschwörungen, UFOs und bevorstehende Umwälzungen? Die gegenwärtigen Entwicklungen im Weltgeschehen zeigen immer mehr, wie akut-aktuell dieses Buch ist.
_______________
(1) das weltweite satellitengesteuerte Navigationssystem zurück
(2) Bereits im Jahr 1997 war in der FOCUS-Ausgabe Nr. 14 in der Rubrik „Pro&Contra“ die Fragestellung diskutiert worden: „Kinder zum Schutz mit Mikrochips ausstatten?“ Dabei war ein vehementes Ja ausgesprochen worden, und zwar von einem CDU/CSU-Beauftragten: „Ich halte es für grundlegend falsch, den Einsatz neuester Technologien von vorneherein zu verdammen …“
Das stimmt: Die gesamte Infrastruktur ist prinzipiell vorhanden! Die Frage ist nur, ob sie für das 666-Szenario verwendet wird.
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