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Bücher von Armin Risi

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Armin Risi
Philosoph • Autor • Referent
Radikal umdenken – neue Wege und Weltbilder

Lady Diana und Mutter Teresa:
Prophezeiungen und die
Konfrontation mit dem Tod

von Armin Risi

Eine Welle von Erschütterung wogte um die Welt, und alle wußten, wer schuld war: die Paparazzi, die „Kopfgeld-Photographen“, die mit ihrer entnervenden Aufdringlichkeit Diana und Dodi in den Tod gehetzt hatten.

Dann kam die Neuigkeit, daß der Chauffeur 1,87 Promille Alkohol im Blut hatte. Wer war nun schuld?

Diana hatte nach dem Unfall noch gelebt. Bis die Ambulanz eintraf, vergingen 17 Minuten. Sie war bei Bewußtsein. Woran dachte sie in diesen unendlich langen Minuten? Über eine Stunde dauerte es, bis die Feuerwehr Diana aus dem Unfallwagen befreit hatte. Um zwei Uhr morgens kam sie endlich ins Spital. Zwei Stunden später hörte ihr Herz auf zu schlagen. Wollte sie vielleicht gar nicht mehr weiterleben?

Aber alles Klagen, Rätseln und Schuldzuweisen änderte nichts an der unwiderruflichen Tatsache: Die sympathische, attraktive und engagierte Prinzessin von Wales, Lady Diana, und ihr Geliebter waren ums Leben gekommen, scheinbar sinnlos und unnötig.

Nur selten löst der Tod eines Menschen eine solche Anteilnahme und Bestürzung aus. Man fühlt sich an John F. Kennedy oder Elvis Presley erinnert, die ebenfalls viel zu früh den Tod gefunden hatten. Mysteriöserweise war unmittelbar vor der Diana-Tragödie der Elvis-Mythos wieder aufgelebt. Am 16. August hatte sich sein Todestag zum zwanzigsten Mal gejährt. Und gleich danach wurde die Menschheit erneut durch den tragischen Tod eines jungen Stars aufgerüttelt. War dieses Zusammentreffen ein Zufall?

Es wird noch mysteriöser. In den astrologischen Prophezeiungen für die letzte August-Woche, die das Magazin 2000 (Nr. 118, erschienen am 30. Juli) veröffentlicht hatte, lesen wir folgende Zeilen, die sich auf furchtbare Weise als wahr erwiesen haben:
„Eine weltberühmte und sehr geschätzte Persönlichkeit wird uns verlassen.

… Vorsicht auf der Straße! … Es wird besonders dringend empfohlen, Drogen und Alkohol zu vermeiden.“
War Dianas Tod prädestiniert? Stand er bereits in den Sternen? Waren diese drei Menschen eine Schicksalsgemeinschaft?

Wie als Bestätigung fand sich in der auflagestärksten Schweizer Tageszeitung ein Artikel mit dem erstaunlichen Hinweis:
PARIS – Nostradamus sah den Tod von Prinzessin Diana voraus! Der französische Astrologe und Seher (1503-1566), dessen Prophezeiungen zu Ende dieses Jahrhunderts in erschreckendem Maße wahr werden, schrieb: Noch bevor Charles III., der Prinz von Wales, König wird, passiert eine furchtbare Tragödie. Ein ‚dreimal schneller Wagen‘ wird ihm eine ‚rote Frucht‘ (Blut) gebären und den Tod.
Während die Menschen in Ost und West durch die Massenmedien zahllose Bilder von der schönen Prinzessin, von königlichem Reichtum und Luxus zu sehen bekamen, verstarb Mutter Teresa. Eine Todesmeldung mit entgegengesetzten Bildern: eine alte, verwelkte Frau, die untrennbar verbunden ist mit dem Elend der ärmsten Menschen.

Mutter Teresa starb, als sich der Todestag von Albert Schweitzer jährte! (Er war in der Nacht vom 4. auf den 5. September 1965, kurz vor Mitternacht in Lambarene, Gabun, gestorben.) Albert Schweitzer und Mutter Teresa sind gleichermaßen Symbol für aufopfernde Hilfe am Nächsten. Beide waren Friedensnobelpreisträger, hatten dieselbe Lebensmission und starben praktisch im gleichen Alter und am selben Tag des Jahres. Wiederum nur ein Zufall?

Die genannten astrologischen Analysen aus dem Magazin 2000 hatten für Anfang September vorausgesagt:
„Zerstörerische Kräfte sind überall wirksam, auch in der Natur. Berühmte Persönlichkeiten werden uns verlassen. Suchen Sie die Nähe des Schöpfers!“
Der letzte Satz ist ein Hinweis darauf, daß diese Persönlichkeit, die uns in der ersten Septemberwoche verläßt, aus dem Bereich der Religion stammt. Mutter Teresa war zweifellos in der „Nähe des Schöpfers“ tätig gewesen, und ihr Leben führt den Menschen die Ärmsten der Armen vor Augen – kontrastiert durch die Bilder von Lady Dianas und Dodi al-Fayeds Leben und Sterben.

Selbst wenn das schicksalhafte Zusammentreffen all dieser Prophezeiungen und Ereignisse nur Zufall ist, sollte es den Menschen zu denken geben. Memento mori! sagten schon die alten Lateiner: „Gedenke des Todes (denke daran, daß du jederzeit sterben kannst)!“

Die besagten Prophezeiungen und Seher – nicht nur Nostradamus, dessen „Prophezeiungen zu Ende dieses Jahrhunderts in erschreckendem Maße wahr werden“ – weisen darauf hin, daß in naher Zukunft verschiedene Umwälzungen geschehen könnten, die zahlreiche Menschenleben fordern. Mehrere Quellen erwähnen sogar, ein Drittel der Menschheit könne dabei den Tod finden. Und wie viele Menschen schauten sich direkt am Fernsehen die Beisetzung von Diana an? Über zwei Milliarden! Ein Drittel der Menschheit …

Mit oder ohne Krieg, Krankheiten und Katastrophen werden wir alle einmal sterben. Eine offensichtliche Tatsache, die der gehetzte Mensch der Gegenwart gerne vergißt und verdrängt. War die überwältigende Anteilnahme vielleicht ein Versuch der Menschen, durch dieses Nach-Außen-Projizieren den Gedanken an den eigenen Tod von sich zu weisen?

Auf jeden Fall ist eines unbestreitbar: Die Ereignisse der letzten Zeit stellen eine geballte Konfrontation mit dem Tod dar.

So wie nichts in dieser Welt Zufall ist, so ist auch das ominöse Aufeinandertreffen des Todes von Lady Diana und Mutter Teresa, die sich übrigens kurz zuvor noch begegnet waren und die Hände gereicht hatten, kein Zufall: Die Menschen wurden daran erinnert, daß sie lernen müssen, materielle Güter loszulassen und sich von der 3. Dimension zu verabschieden.

War das Überbringen dieser Botschaft an die gesamte Menschheit die karmische Aufgabe jenes strahlenden Wesens, das uns als „Prinzessin Diana“ in Erinnerung bleiben wird? Reinkarnierte sie gerade heute, weil sie in der gegenwärtigen Wendezeit eine wichtige Rolle zu erfüllen hatte? Mußte sie leben und – trotz Reichtum, Ruhm und Schönheit – auch leiden, damit die Menschen mit ihr mitleiden und durch ihren plötzlichen Tod weltweit aufgerüttelt werden?

Dann hätte der scheinbar sinnlose Tod von „Di und Dodi“, der die Welt bewegte, einen wahrhaft weltbewegenden Sinn! Die auffälligen Fügungen, insbesondere das Zusammentreffen mit dem Verscheiden von Mutter Teresa, legen diese Interpretation nahe.

Siehe auch: Prinzessin Dianas Tod