In einer Zeit, in der über Friedrich Hölderlin alles gefunden und gesagt zu sein scheint, präsentiert dieses Buch eine neue, verblüffende Entdeckung: Hölderlins frühere und folgende Lebenswege.
Hölderlin selbst kannte die Lehre der Reinkarnation aus den Schriften Platons, Herders und Lessings und erahnte sie auch auf Grund seines eigenen Lebens, seines äußeren und inneren Ringens „in dürftiger Zeit“.
Bisher wurde in der Hölderlin-Forschung dieser wichtigen Dimension kaum Beachtung geschenkt. In Hölderlins Schicksal und Werk wird jedoch vieles erst im Licht der „Palingenesie“ verständlich, was der Autor anhand zahlreicher Beispiele aufzeigt.
Durch diesen Schlüssel werden auch Hölderlins persönliche Intentionen erneut fühlbar, und der entdeckte tiefe Sinn macht ersichtlich, daß sein Werk heute aktueller ist als je zuvor, schrieb er doch für uns, die „Enkel, … das Geschlecht der kommenden Jahrhunderte“.