Armin Risi

Philosoph • Autor • Referent

Radikal umdenken – neue Wege und Weltbilder

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Armin Risi

Philosoph • Autor • Referent
Radikal umdenken – neue Wege und Weltbilder

Essay von Armin Risi, verfaßt nach dem Abschluß des Buches Machtwechsel auf der Erde (vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe 2006)

Offene Geheimnisse

„Ich bin“-Bewußtsein oder „Ich werde“-Bewußtsein?

Die meisten Menschen, die sich von den Massenmedien informieren lassen, glauben nicht, daß es Mächte gibt, die die Massen manipulieren und nach einer Weltherrschaft streben. Sie können es nicht glauben (weil es nicht in ihr Weltbild paßt) oder wollen es nicht glauben (weil es unbequem ist).

Und dennoch: Wenn man die Geschichte der Vergangenheit und die Entwicklungen in der Gegenwart genauer betrachtet, wird unübersehbar, daß die Erde im Griff von Mächten ist, die mit Geld, Wirtschaft, Allianzen, hoher Technologie (Computernetze, Satelliten, Mikrotechnologie usw.) den Kurs der Menschheit bestimmen und sich heute anschicken, sie unter ihre totale Kontrolle zu bringen. Diese Mächte sind überzeugt von ihrem Weltbild und von ihrer „Mission“ auf der Erde, weshalb sie nicht daran denken, von ihren Plänen abzulassen.

Nur eine massive Änderung im Denken und Handeln der Massen könnte das Steuer herumreißen. Doch auch die Massen werden sich nicht ändern, denn ihnen fehlt aufgrund der herrschenden Manipulation das Wissen und der Wille dazu.

Die negativen Manipulatoren, die passiven Massen – beide sind nicht gewillt, sich zu ändern. Ist es also das Schicksal der Menschheit, von den Manipulatoren zunehmend vereinnahmt zu werden?

Gäbe es nur die genannten Faktoren, müßte man diese Frage unsentimental bejahen. Doch es gibt auch noch andere Faktoren, nicht zuletzt Mutter Erde! Wenn die Menschen nicht eingreifen, wird sie eingreifen und den diktierten Kurs vor dem Geht-nicht-mehr beenden! Sie ist – ebenso wie eine Minderheit der Menschheit, die den Lebensstil der Mehrheit nicht mitmacht – nicht mehr gewillt, diesem zerstörerischen, Treiben länger zuzuschauen. Bevor die negativen Mächte die Kontrolle über den Planeten und dessen Bevölkerung endgültig an sich reißen, wird Mutter Erde deutliche Zeichen setzen. Weil kurzfristig keine Wandlung auf breiter Basis zu erwarten ist, wird diese Reaktion von Mutter Erde unvermeidlich sein, das heißt, sie wird nicht verhinderbar, höchstens verminderbar sein.

Um nur ein einziges, etwas reißerisches Beispiel zu nennen. Am 17. Januar 2006 schrieb die BILD-Zeitung mit knalligen Riesenlettern auf ihrer Titelseite:
NEUER UMWELT-SCHOCK!

  • 40 % unserer Tiere sind vom AUSSTERBEN bedroht
  • Nie mehr SCHNEE?
  • Inseln werden WEGGESPÜLT
Die meisten Menschen spüren, daß „etwas“ in der Luft ist. In Form der Negativnachrichten bekommt’s nun jeder mit.

Die Nachrichten der positiven Veränderungen und spirituellen Impulse sind nie reißerisch und sensationalistisch. Unscheinbar, aber wunderbar, so wirken die Kräfte des Lichts.

Ohnmacht und Macht des Einzelnen

Diese Perspektive zeigt, worin die Ohnmacht, aber auch die Macht des einzelnen Menschen besteht. Ohnmacht erfährt man dann, wenn man sich auf den Treibsand der direkten Konfrontation einläßt und versucht, die Mächtigen oder die Massen zu ändern.

Die Macht des einzelnen Menschen liegt ganz woanders, weshalb die Menschen gerade von diesem Ausweg abgelenkt werden sollen: die individuelle Bewußtseinserhebung. Durch diese freiwillige, spirituelle Bewußtseinsausrichtung können und werden ungeahnte Dynamiken ausgelöst. Genauso wie die negativen Mächte durch ihre Aktionen Dimensionstore zu den niederen astralen Ebenen öffnen, so können auch Dimensionstore zu den höheren, viel mächtigeren Instanzen dieses Universums geöffnet werden. Dies liegt in der Macht jedes einzelnen und ist möglich durch yoga, die direkte Bewußtseinsverbindung (lat. religio) mit den göttlichen Mächten. Dies führt wie von selbst zu einer Durchlichtung unserer Interessen, unseres Verhaltens und unserer Gewohnheiten, ja unseres gesamten Wesens. Wir können wieder sein, was wir von unserem Urgrund her sind. Aus spiritueller Sicht müssen wir dann nicht mehr etwas „werden“, weshalb man auch nicht von einem „Ich werde“-Bewußtsein spricht, sondern von einem „Ich bin“-Bewußtsein.
Strahlen Gottes
sind wir hier auf Erden.
Brauchen’s nur zu sein
und nicht zu „werden“.
Durch diese Horizonterweiterung werden vollkommen neue Perspektiven eröffnet, und praktische Aktionen, die wirklich wirkungsvoll sind, werden erkennbar – auch im Bereich der Politik, Ökologie, Wissenschaft und Technologie. Man kämpft nicht mehr gegen das Dunkle, sondern für das Licht, denn man kennt konkrete Alternativen. Nur so besteht die berechtigte Hoffnung, daß die Herrschaft der Dunkelmächte gebrochen werden kann.

Heute sind viele Bücher und Publikationen erhältlich, die das Wirken der Welt-Mächtigen, der Oligarchen, der Illuminaten, der schwarzen oder satanischen Bruderschaften, der Geheimgesellschaften – oder wie immer man sie nennen will – aufdecken. Leider fehlt den allermeisten Analysen die spirituelle Perspektive. Aber sie zeigen zumindest, wie eng der Würgegriff bereits ist. Und hier kann sich jeder Mensch dann selbst fragen, wie er angesichts dieser äußeren Sachlage reagieren will. Die spirituellen Tore sind längst offen, aber wir müssen die Tore öffnen und dann hindurchgehen. Diese Tore können nicht mehr verschlossen werden, aber die Menschen können derart gefordert, gestreßt und abgelenkt (durch ständige Neuigkeiten, durch Ängste, Einschüchterungen, durch „Unterhaltung“ = Untenhaltung, usw.), daß sie nicht merken, daß es diese Tore überhaupt gibt und daß diese Tore sogar offen wären.

Also sind wir aufgerufen, diese spirituellen Pioniere zu sein und voranzugehen. Die ersten sind wir schon längst nicht mehr, aber jeder einzelne zählt – denn es geht um das Erreichen der kritischen Masse. Dann kann auch eine relativ kleine Masse von Menschen ein gesamtes Zeitalter verändern und transformieren.