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Bücher von Armin Risi

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Armin Risi
Philosoph • Autor • Referent
Radikal umdenken – neue Wege und Weltbilder

Mutter Erde wehrt sich

Einleitung

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  • Hinweise auf die Wendezeit
    Leben wir heute tatsächlich in einer Wendezeit? Wird sich die Erde grundlegend verändern, sogar tektonisch und physisch?

    Wer mit solch tiefgreifenden Zukunftsvisionen aufwartet, muß auf heftige Kritik gefaßt sein – vor allem, wenn sie angeblich auf außerirdische Quellen zurückgehen, wie in dem vorliegenden Buch. Entspringen die heutigen Ankündigungen von Kriegen, Katastrophen und Umwälzungen nur einer Endzeithysterie? Sind die immer häufiger werdenden UFO-Sichtungen nur von unserer Einbildung projizierte Phänomene? Ist eine Minderheit der Menschheit so verrückt geworden, daß sie auf einmal wieder an Engel, Außerirdische, Götter und Dämonen, an untergegangene Kontinente, Entrückung und biblische Visionen von einem „neuen Himmel“ und einer „neuen Erde“ glaubt?

    Solche Vorbehalte sind verständlich und durchaus nicht unbegründet, weshalb es erforderlich ist, näher auf die heute so oft beschworene „Wendezeit“ einzugehen, zumal hier ein Buch vorliegt, das in dreifacher Hinsicht schwer zu verdauen ist. Erstens enthält es Prophezeiungen, die man leicht mit apokalyptischen Weltuntergangsvisionen verwechseln könnte. Zweitens wurden diese Prophezeiungen über die umstrittene Methode des Channelings empfangen und stammen dazu auch noch von „Außerirdischen“, hauptsächlich vom Sonnengott. Und drittens sprechen diese „Außerirdischen“ neben den Wendezeitprophezeiungen auch über andere Außerirdische, UFOs und weitere umstrittene Themen.


    Hinweise auf die Wendezeit

    Prophezeiungen sind immer eine Herausforderung an den Menschen, denn sie zwingen ihn, sich zu entscheiden. „Will ich ihnen Glauben schenken oder nicht? Was wären die Konsequenzen für mich, wenn diese Prophezeiungen stimmten?“

    Die Tatsache, daß sich viele Prophezeiungen nicht erfüllt haben, bedeutet nicht, daß deshalb alle aktuellen Prophezeiungen für die heutige Zeit unzutreffend sein müssen. Man wird hier unweigerlich an den Hirtenknaben erinnert, der zweimal ins Dorf rannte und Alarm schlug, weil ein Wolf seine Schafherde angreife. Als die Männer des Dorfes mit Waffen angerannt kamen, lachte der Knabe und sagte, es sei nur ein Scherz gewesen. Kurze Zeit später kam derselbe Knabe wiederum angerannt und schrie, ein Wolf greife seine Schafherde an. Diesmal entgegneten ihm die Männer des Dorfes, schon fast unmutig und drohend, er solle mit seinen blöden Scherzen aufhören; ein drittes Mal würden sie nicht auf seinen Trick hereinfallen. Aber gerade dieses Mal, als es niemand mehr glaubte, war der Alarm ernst gemeint. Auch als skeptischer Mensch sollte man also niemals die Möglichkeit gänzlich ausschließen, daß eine Prophezeiung wahr sein könnte – obwohl viele in der Vergangenheit offensichtlich nicht wahr waren.

    Tatsächlich läßt es sich nicht bestreiten, daß wir heute in einer sehr bewegten Zeit leben, in der sich viele Situationen zuspitzen und in der viele Prophezeiungen zusammenlaufen. Vor 1000 Jahren war die Weltuntergangshysterie zur damaligen Jahrtausendwende offensichtlich unbegründet gewesen; ein ähnlicher Wahn lösten auch im 19. und 20. Jahrhundert schon des öfteren Prophezeiungen der „endgültigen Endzeit“ aus. So sind beispielsweise schon Jahrzehnte vergangen, seit Vertreter einer Weltuntergangssekte in Grüppchen an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen standen und sich singend gegenseitig überzeugten: „Am 13. Mai ist der Weltuntergang! Wir leben nicht mehr lang! Wir leben nicht mehr lang! Am 13. Mai ist der Weltuntergang! …“

    Der gleiche Wahn macht sich auch heutzutage wieder bemerkbar, und Glaubensgruppen mit Endzeitdrohungen verzeichnen massenweise Neuzuläufe. Wahnsinnige begehen Massenselbstmorde, und gewisse Mächte glauben, daß die Zeit des letzten „heiligen Krieges“ gekommen sei. Angesichts von solchen pseudoreligiösen Ausartungen wäre es jedoch falsch, die derzeit zahlreichen Stimmen der Wendezeit auf diese religiösen Fanatiker beschränken zu wollen, um damit alle Prophezeiungen pauschal zu entkräften. Denn: Ist das Aufflammen eines religiösen Wahns vielleicht in Wahrheit nur ein Krankheitssymptom, das auf tiefere, verborgene Ursachen hinweist? Die bloße Symptombehandlung wäre in dem Falle genauso fatal wie das Ignorieren der Symptome!

    Tatsächlich sieht es so aus, als ob die Flucht in die Hysterie einerseits oder in das Nichtwissenwollen andererseits nichts anderes ist als die Reaktion von Menschen, die mit der anstehenden Wendezeit nicht richtig umzugehen wissen. Daß die Wendezeit jedoch Realität sein könnte, sollte deswegen nicht vorschnell geleugnet werden. Vielmehr sind diese krank- und krampfhaften Reaktionen gerade ein deutliches Symptom dafür, daß in der Tat einiges „in der Luft liegt“.

    Im Gegensatz zu den vergangenen 1000 Jahren sind heute drastische Prophezeiungen über gewaltige Erdveränderungen durchaus berechtigt, und sie häufen sich in einem Maße, das jeden nüchternen Menschen nachdenklich stimmen sollte. Die jahrzehntelange Zerstörung der Umwelt, die Vergiftung der Gewässer – vom Grundwasser über die Bäche und Flüsse bis zu den Meeren –, die Verpestung der Luft, das Abholzen der Regenwälder (über 50 % der Regenwälder sind bereits vernichtet!), das Anwachsen der Wüsten, die Verstädterung ganzer Landstriche, die physische und psychische Überlastung der geldverdienenden und geschröpften Menschen, ihre zunehmende Aggressivität, Passivität, Negativität, Kriminalität usw. – all diese Ausschläge einer erkrankten Menschheit machen Prophezeiungen schon beinahe überflüssig, so offensichtlich ist der Kurs einer Zivilisation, die solche Spuren hinterläßt.

    Wenn also heute von verschiedenen Seiten immer wieder Stimmen laut werden, die gewaltige Veränderungen ankündigen, so sind sie berechtigter als zuvor, nur schon aus der ökologischen Perspektive. Es handelt sich daher nicht nur um eine typische Jahrtausendhysterie, denn auch viele Prophezeiungen von Kulturen und Religionen, die nicht mit dem christlichen Kalender rechnen und deshalb auch keine Jahrtausendwende verzeichnen, sprechen ebenfalls von einer Wendezeit. Die Hopi-Indianer beispielsweise sprechen vom Ende der „Vierten Welt“. Die Maya-Indianer sagen, daß die Menschheit seit 1992 in die letzte Phase eines großen Zyklus von 5125 Jahren eingetreten ist, der mit dem Jahr 2012 enden soll. Die Buddhisten erwarten das Kommen des Maitreya, die Juden das Kommen des „wahren Messias“. Im jüdischen Kalender entspricht das Jahr 2000 dem Jahr 5760, im moslemischen Hedschra-Kalender dem Jahr 1421 und im indischen Śakābda-Kalender dem Jahr 1922.

    Die Prophezeiungen für die heutige Zeit sind also nicht von der Jahrtausendwende abhängig. Die weltweiten Prophezeiungen weisen auf einen kosmischen Zusammenhang hin und sind tatsächlich auch synchron mit den astronomischen Zyklen des siderischen Jahres. Das siderische Jahr, auch das platonische Jahr genannt, setzt sich aus den zwölf Tierkreisen zusammen, wobei jedes Tierkreiszeitalter rund 2160 Jahre dauert. Etwa 150 v. Chr. begann das „Zeitalter der Fische“, und in der gegenwärtigen Zeit bahnt sich der Beginn eines neuen Tierkreiszeitalters an, das „Wassermannzeitalter“. Auch noch höhere kosmische Zeitzyklen befinden sich derzeit in einem Übergang, und deshalb ist es nicht verwunderlich, daß gerade heute unübersehbar viele Prophezeiungen zusammenlaufen. Angesichts all dieser handfesten Hinweise sollte die „Wendezeit“ als ein sehr reales Phänomen gesehen und ernst genommen werden.

    Mit welchen Konsequenzen und Umstellungen man in dieser Wendezeit zu rechnen hat, wird deutlich, wenn wir die verschiedenen europäischen und amerikanischen Seherinnen und Seher konsultieren. Diese wiesen bereits vor Jahrhunderten auf die Zeit um die gegenwärtige Jahrtausendwende hin und prophezeiten, daß dies eine Phase einschneidender Ereignisse und Veränderungen sein werde.

    Der wohl bekannteste abendländische Seher, Michel Nostradamus (1503 – 1566), sprach in seinen unverschlüsselten Texten klar davon, daß der große Umbruch zu Beginn des 7. Jahrtausends nach Adam, das heißt zu Beginn des 3. Jahrtausends nach Jesus, stattfinden werde: „… bis zu dem Ereignis, das, gemäß sorgfältigsten Berechnungen, zu Beginn des siebten Jahrtausends [also um das Jahr 2000 n. Chr.] stattfinden wird.“

    Unabhängig von der biblischen Chronologie identifiziert Nostradamus denselben Zeitpunkt auch nach astronomischen Kriterien: „Wenn nach den Gesetzen des Himmels die Herrschaft des Saturns rückläufig sein wird [was seit Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts der Fall ist!], nähert sich die Welt – wie berechnet – einem zeitverändernden Umsturz (une anaragonique révolution).#fn:1

    Bereits vierhundert Jahre vor Nostradamus hat einer der Gründer des Templerordens, Johannes von Jerusalem (1042 – 1119), vierzig prophetische Verse verfaßt, in denen er niederschrieb, was er in seinen Zukunftsvisionen sah. Auch er wies – kurz nach der damaligen Jahrtausendwende – darauf hin, daß mit dem Beginn des dritten Jahrtausends große Veränderungen kommen werden: #fn:2
    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    wird viele Menschen der Hunger treffen,
    viele Hände werden kalt vor Kälte sein,
    so daß diese Menschen eine andere Welt sehen wollen.
    Und die Händler der Illusionen werden kommen und Gift anbieten. … (Vers 4)

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist,
    wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoßen,
    und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind,
    und solche, die gejagt werden von Ratten.
    Doch der Mensch, der dies sieht,
    wird sein Gesicht abwenden,
    denn er kümmert sich nur um sich selbst.
    Er wird ihnen eine Handvoll Korn als Almosen geben,
    während er auf vollen Säcken schläft,
    und was er mit der einen Hand gibt,
    wird er mit der anderen wieder nehmen. (Vers 10)

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    wird die Erde an mehreren Stellen erbeben,
    und die Städte werden untergehen,
    alles, was ohne den Rat der Weisen gebaut wurde,
    wird bedroht und zerstört werden,
    der Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben,
    und der Boden wird sich unter den Palästen öffnen. (Vers 22)

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt,
    wird die Sonne die Erde verbrennen,
    die Luft wird nicht mehr vor dem Feuer schützen,
    sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein,
    und das brennende Licht wird Haut und Augen verzehren. (Vers 23)
    Johannes von Jerusalem prophezeit jedoch keinen Weltuntergang, sondern weist darauf hin, daß der Untergang dieser Zivilisation in Wirklichkeit nur ein Übergang sein wird:
    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht,
    werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben,
    sie werden nicht mehr in ihren Köpfen
    und ihren Städten gefangen sein. (Vers 31)

    Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht,
    wird der Mensch wissen, daß alle Lebewesen
    Träger des Lichtes sind
    und daß sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen.
    Er wird neue Städte gründen
    im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer.
    Er wird sich erinnern an das, was einst war,
    und er wird zu deuten wissen, was sein wird.
    Er wird keine Angst mehr haben vor dem eigenen Tod,
    denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben,
    und er wird wissen, daß das Licht niemals erlöschen wird. (Vers 40)
    Durch die Jahrhunderte hindurch erreichen uns noch viele andere Stimmen, beispielsweise die der englischen Seherin Mother Shipton (geb. 1488), die ebenfalls noch vor der Zeit des Nostradamus lebte, aber derart begabt war, daß sie bereits über Länder sprach, die damals noch gar nicht entdeckt waren, zum Beispiel Amerika und Australien. Ihr wird unter anderem auch die folgende Aussage zugeschrieben, die auf einem Grabstein im Friedhof von Kirby in England eingemeißelt ist:
    Wenn Frauen, Hosen tragend, sich wie Männer kleiden,
    wenn sie die Locken sich vom Haupte schneiden,
    wenn Bilder sich bewegen, wie erfüllt von Leben,
    wenn Menschen, Vögeln gleich, sich in die Lüfte heben,
    wenn Schiffe sich wie Fische tummeln unter Fluten,
    dann wird die halbe Welt vergehen und verbluten. #fn:3
    Noch älter als die obige Prophezeiung sind die Aussagen des blinden Hirtenjungen aus Prag, die er gegenüber Kaiser Karl IV. (1346 – 1378) machte. Für die heutige Zeit sah er Folgendes voraus:
    Wenn sie meinen, Gottes Schöpfung nachmachen zu sollen, ist das Ende da. Die Menschen werden die Welt vernichten, und die Welt wird die Menschen vernichten. Und der Hirte wird seinen Stecken in den Boden stoßen und sagen: Hier hat Prag gestanden! #fn:4
    Erstaunlich sind auch jene Prophezeiungen aus Napoleons Zeit, die erst Mitte des 19. Jahrhunderts gefunden wurden (Das Lied aus der Linde). Sie beschreiben die damalige Gegenwart sowie die nächsten zweihundert Jahre. Über die Jahrtausendwende wird Folgendes gesagt:
    Winter kommt, drei Tage Finsternis,
    Blitz und Donner und der Erde Riß.
    Bet’ daheim, verlasse nicht dein Haus!
    Auch am Fenster schaue nicht den Graus. …

    Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
    Eine andre mit dem Feuer ringt,
    Alle Städte werden totenstill,
    Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill. #fn:5
    Je näher wir an die heutige Zeit kommen, desto zahlreicher werden die Prophezeiungen. Stellvertretend für die vielen, die einen dritten Weltkrieg voraussahen, soll hier der bayerische Hellseher Alois Irlmaier (1894 – 1959) zitiert werden:
    „Verschließt die Fenster und die Türen und geht nicht hinaus. Das Wasser wird giftig sein und auch die Speisen. 72 Stunden ist es finster – es werden nur noch Kerzen brennen –, und es werden mehr Menschen sterben als in den zwei Weltkriegen. … Um Köln wird die letzte Schlacht sein, dann kommt eine Naturkatastrophe, das Meer bekommt große Löcher, und wenn das Wasser zurückkommt, reißt es die Inseln vor der Küste weg – drei Städte versinken: im Süden, im Norden, im Westen. Nach der Katastrophe wird es wärmer, und bei uns [in Bayern] werden die Südfrüchte wachsen. Die Welt hat die schreckliche Zeit hinter sich, und es wird Friede sein bis ans Ende.“ #fn:6
  • Apokalypse: Kommt ein dritter Weltkrieg?
    Viele Prophezeiungen, vor allem diejenigen in der biblischen und christlichen Tradition, sagen für die heutige Zeit den dritten Weltkrieg voraus. Dabei werde der dritte Antichrist vernichtet werden. Einige sind sogar überzeugt, Jesus werde wieder zurückkehren, um alle Ungläubigen endgültig in die ewige Hölle zu werfen. Fundamentalistische Christen sehen bereits den endgültigen Triumph des Christentums voraus und zögern nicht, im selben Atemzug undifferenziert alle anderen Religionen zu verurteilen:
    „Wir stehen vor dem Torschluß, denn die Wiederkunft Jesu Christi steht bevor, und damit geht die Gnadenzeit zu Ende. Diesem vernichtenden Gericht fallen alle gewaltigen wider- bzw. antichristlichen Bestrebungen anheim, nämlich: all das viele falsche Prophetentum, von dem der Sohn Gottes einst vorhersagte, daß es kommen werde; auch das längst Dagewesene, alle menschlichen Selbsterlösungsbotschaften, alle selbsterdichteten Religionen; nicht zuletzt auch der Islam, dessen Stifter Mohammed nicht mit Unrecht der ‚falsche Prophet‘ oder auch der ‚Antichrist des Ostens‘ genannt wird.“ #fn:7

    „Wenn sich die Schlacht von Harmagedon ihrem Höhepunkt nähert und es so aussieht, als werde alles Leben auf Erden vernichtet, dann kommt Jesus Christus auf die Erde zurück. Er wird die Menschen vor der Selbstvernichtung retten. Die Geschichte bewegt sich auf diesen Zeitpunkt zu.“ #fn:8
    Die verschlüsselten Aussagen der „Geheimen Offenbarung“ (Apokalypse) sowie auch die Endzeitprophezeiungen Jesu, wie sie in der heutigen Bibel überliefert sind, werden oft dahingehend interpretiert, daß sie einen dritten Weltkrieg voraussagen. Wer das kosmische Gesetz des Karma kennt, muß eingestehen, daß ein vernichtender Krieg nichts anderes wäre als das, was die heutige Menschheit sich selbst eingebrockt hat und „verdient“. Denn wenn man in Betracht zieht, was die Menschen heutzutage den anderen Menschen, den Tieren, den Bäumen und den Pflanzen sowie dem gesamten Planeten Erde antun, würde nur schon ein Bruchteil der entsprechenden Karma-Reaktionen genügen, um die Menschheit gänzlich zu vernichten.

    Dennoch sind religiöse Drohbotschaften über einen dritten, alles-vernichtenden Weltkrieg gefährlich, denn sie programmieren den Menschen auf eine Weise, daß er meint, er sei dem Schicksal willenlos ausgeliefert. Sie informieren die Menschen nicht über die wahre Wirkungsweise des Karma-Gesetzes, das den Menschen immer einen freien Willen zugesteht – und damit auch die Eigenverantwortung. Wenn aber die Menschen aus freiem Willen entscheiden, sich wieder in die Schöpfungsharmonie Gottes einzufügen, dann können sie durch diesen Bewußtseinswandel und die entsprechenden veränderten Lebensgewohnheiten auch die anstehenden Karma-Reaktionen verändern.

    Das Karma-Verständnis zeigt, welch große Verantwortung der Mensch sich selbst und der Schöpfung gegenüber hat. Leider wird dieses Verständnis heute von vielen Angstreligionen mißverstanden und zuweilen sogar als „Selbsterlösungsbotschaft“ verteufelt, wohl um dadurch die eigenen Dogmen und Absolutheitsansprüche aufrechterhalten zu können. Denn wenn man den Menschen ihren freien Willen und die selbständige Eigenverantwortung vor Gott zugestehen würde, würden damit auch alle Absolutheitsansprüche hinfällig. Jeder Mensch müßte dann wieder als Individuum anerkannt werden, das ewig ein Teil Gottes ist, und zwar ein Teil des Einen Gottes, der Sich zu allen Zeiten allen Menschen durch unbegrenzt viele Kanäle offenbart – denn Gott ist unbegrenzt und sollte nie auf einen einzigen Kanal oder eine einzige religiöse Tradition beschränkt werden.
  • Die neuesten Prophezeiungen
    Viele der neuesten Prophezeiungen, die in den letzten Jahren über unterschiedliche Kanäle die Menschheit erreichen, sprechen nicht mehr von einem verheerenden Krieg oder von einem apokalyptischen Atombombenchaos!

    Obwohl ein solches Schicksal, wie erwähnt, durchaus dem Massen-Karma der Menschheit entsprechen würde, ist es aufgrund der Kraft des freien Willens der Menschen doch nicht unwiderruflich. Denn wenn auch nur ein scheinbar geringer Prozentsatz der Menschen wieder beginnt, wahrhaftig in liebender Einheit mit Gott zu leben oder zumindest ehrlich nach dieser Einheit zu streben, dann hat dies nachhaltige positive Wirkungen für den gesamten Planeten. Dies ist ein ewiges Schöpfungsgesetz Gottes, wie es in aller Deutlichkeit vor allem in jenen heiligen Schriften offenbart wird, die ein umfassendes Verständnis von Karma und freiem Willen vermitteln, zum Beispiel das Wort Gottes in der vedischen „Frohbotschaft“ Śrīmad-Bhāgavatam (7.10.19):
    Wann auch immer und wo auch immer Meine reinen Geweihten erscheinen, die von Frieden erfüllt und ausgeglichen sind, unvoreingenommen, großmütig und geschmückt mit allen guten Eigenschaften, läutern sie den gesamten Ort und die Dynastien, selbst wenn diese der Dekadenz anheimgefallen sind.
    Daß es möglich ist, Karma-Reaktionen zu verändern, wurde auch von Jesus deutlich gezeigt. Er persönlich hatte sogar eine solche Kraft der Reinheit, daß er Karma-Reaktionen von kranken und aussätzigen Menschen auf der Stelle aufheben konnte:
    „Aber wegen der Menschenmenge konnten sie nicht bis zu Jesus vordringen. So stiegen sie auf das Dach, deckten einige Ziegel ab und ließen die Bahre mit dem Kranken mitten in der Menge genau vor Jesus nieder. Als Jesus sah, wie groß ihr Vertrauen war, sagte er zu dem Kranken: ‚Deine Schuld [Karma-Reaktion!] ist dir vergeben!‘ Die Gesetzeslehrer und Pharisäer dachten: ‚Wer ist das, daß er eine Gotteslästerung auszusprechen wagt! Niemand außer Gott kann unsere Schuld vergeben!‘ “ (Lk 5,19 – 21)
    Genau den gleichen Pharisäer-Vorwurf erheben heute jene Menschen, die zwar im Namen Christi kommen, jedoch das Verständnis von Karma und freiem Willen als „Selbsterlösungsbotschaft“ bezeichnen und ablehnen.
    Das Gottvertrauen, das diesen Kranken heilte, kann auch der Mensch von heute entwickeln und dadurch sehr viel zu seiner eigenen Heilung und auch zur Heilung der ganzen Menschheit sowie der gesamten Natur beitragen. Die Änderung der Karma-Reaktionen ist nicht bloß ein Vorrecht Jesu, sondern liegt in der Macht eines jeden, denn jeder Mensch hat die Möglichkeit, durch seinen freien Willen Gottes Willen anzuerkennen. Gerade hierin besteht die Eigenverantwortung des Individuums. Jesus sprach deshalb zu seinen Jüngern: „Kein Schüler steht über seinem Lehrer. Und wenn er ausgelernt hat, soll er wie sein Lehrer sein.“ (Lk 6,40)
    Glücklicherweise gibt es heute eine wachsende Zahl von Menschen – „Gottgeweihte“, „Lichtarbeiter“, „Christusbewußte“ oder wie immer sie sich nennen –, die gewillt sind, wieder dem liebenden Willen Gottes zu dienen. Sie reduzieren durch ihren göttlichen Dienst das Massen-Karma der Menschheit, und zwar in einem solchen Ausmaß, daß sogar die Möglichkeit besteht, den vorhergesagten dritten Weltkrieg zu verhindern! Deswegen sprechen viele neue und neueste Prophezeiungen, die auch dieser Entwicklung Rechnung tragen, nicht mehr von einem Weltkrieg, sondern „nur“ noch von gewissen Natureingriffen und Erdveränderungen, die der menschlichen Zerstörungswut zuvorkommen werden. Das Ausmaß dieser Naturgewalten wiederum wird kurzfristig von der entsprechenden Schwingung des Massenbewußtseins beeinflußt werden.

    Mit anderen Worten, die karmabedingte Zukunft der Menschheit ist immer ungewiß, da sie stets auch von zahlreichen kurzfristigen Faktoren abhängig ist. Ein dritter Weltkrieg oder ein anderer großer Krieg kann stattfinden, er kann aber auch durch gewisse Naturgewalten ersetzt werden, und er kann sogar durch die Menschen verhindert und überwunden werden.

    Echte göttliche Prophezeiungen brüsten sich also niemals mit irgendwelchen unwiderruflichen Zukunftsbildern, die den Menschen Angst und Schrecken und ein Gefühl des Ausgeliefertseins vermitteln, sondern sie zeigen den Menschen jeweils an, was der momentane „Karma-Kontostand“ ist und was sie im Hier und Jetzt tun können, um das momentan gültige Zukunftsbild durch ihren freien Willen und durch ihre entsprechenden Handlungen zu verändern.

    Genau hierin besteht die brandaktuelle Bedeutung der Prophezeiungen des Sonnengottes, die hier erstmals in Buchform veröffentlicht werden. Der Sonnengott weist von allem Anfang an darauf hin, daß die negativen Prophezeiungen nie unwiderruflich sind, denn diese sind völlig vom „Karma-Konto“ der Menschheit abhängig – und der Kontostand kann jederzeit verändert werden, entweder zum Schlechteren bis hin zum Bankrott und Konkurs oder hin zum Besseren, indem die roten Zahlen durch entsprechendes Verhalten wieder behoben werden!

    Die positiven Prophezeiungen hingegen (insbesondere das Kommen eines neuen Goldenen Zeitalters) sind unwiderruflich, weil sie nicht das Karma der Menschheit, sondern den Willen Gottes wiedergeben. Dieser Wille wird geschehen, doch in welcher Form er geschehen wird, hängt wiederum vom Bewußtsein der Menschen ab. Mit anderen Worten: Nur die positiven Prophezeiungen sind unwiderruflich, nicht aber die negativen.

    Wer behauptet, es stehe unabwendbar ein dritter Weltkrieg bevor, beruft sich entweder auf veraltete Quellen, die nur die anstehenden Karma-Reaktionen, nicht aber die gegenwärtige Karma-Veränderung in Betracht ziehen, oder er verkennt die Wirkungsweise des Karma-Gesetzes, das immer mit dem freien Willen und der Eigenverantwortung des Menschen einhergeht.
  • Was der Sonnengott sagen will
    Fassen wir an dieser Stelle zusammen, was bislang dargelegt wurde, denn wir sprechen hier über ein Thema, bei dem es im wahrsten Sinn des Wortes um Leben und Tod geht.

    Aktuelle Prophezeiungen, die heute auf eine Wendezeit hinweisen, sind nicht bloß religiöse Wahnvorstellungen, sondern haben durchaus ihren Wahrheitsgehalt. Dies wird nur allzu deutlich angesichts der verheerenden Umweltzerstörung, der skrupellosen Weltwirtschaft, der Bedrohung durch fanatische Religionen und der Gefahr einer Inszenierung von Kriegen, usw.

    Die Schreckensprophezeiungen sind also berechtigt. Sie weisen darauf hin, was das kollektive Karma der Menschheit wäre – und das „Karma-Faß“ ist übervoll. Die überfälligen Karma-Reaktionen werden jedoch in den vergangenen Jahren immer stärker durch das Wirken einer wachsenden Anzahl wahrhaft gottesbewußter Menschen aufgeschoben und zum Teil sogar vermindert. Jene Menschen aber, die blind in den gestreßten und vorprogrammierten Alltag hineinleben und unwillig sind, sich in positiver Weise zu verändern, leben schon längst „auf Kredit“.

    Die anstehenden Karma-Reaktionen sind also keineswegs aufgehoben. Die Frage ist nur, in welcher Form sie sich niederschlagen werden. Neueste und aktuellste Prophezeiungen sprechen nicht mehr ausschließlich von einem dritten Weltkrieg, sondern vermehrt von Naturereignissen und Erdveränderungen. Die heutige Menschheit ist in einen Strudel der Destruktivität hineingeraten, aus dem sie sich nicht mehr selbst befreien kann. Wie also sollen die riesigen Millionenstädte, die verworrenen Machtstrukturen der Technokratie, die verheerende Kriegsmaschinerie, die Raubbauindustrie, ja die gesamte destruktive Leistungsgesellschaft überwunden werden? Die meisten Menschen werden diese Strukturen wohl kaum freiwillig abbrechen und etwas Neues, anderes aufbauen.

    Mutter Erde jedoch ist nun nicht mehr willig, dieses sinn- und ziellose materialistische Treiben weiter auf sich zu ertragen. Sie möchte in eine höhere Daseinsform übergehen, und dafür muß sie ihr gegenwärtiges Dasein, das von den negativen Schwingungen der Menschen durchtränkt ist, reinigen.

    Damit sind wir bei einer der hauptsächlichen Aussagen des Sonnengottes angelangt. Er selbst sagt:
    „Ich habe schon des öfteren erklärt, daß die Schwingung der Erde gereinigt und gehoben werden muß. Was jedoch in Wirklichkeit gereinigt werden muß, ist die Schwingung der Menschheit. … Wenn die Menschen dies zu verstehen beginnen und wenn eine genügende Anzahl eine wahrhaft höhere Liebe entwickelt, dann kann die Gewalt von vielen Reinigungsvorgängen vermindert werden. Diese Naturereignisse sind bloß ein Ausdruck von dem, was die Menschen brauchen. Sie werden jene Samen zum Sprießen bringen, die vom höheren Selbst der Masse gesät wurden.“ (Botschaft vom 3. Juni 1992)
  • Sonnengott, UFOs und Channeling
    Obwohl alle Hochkulturen der Vergangenheit und auch Hunderttausende von Augenzeugen in der Gegenwart von Begegnungen mit nichtirdischen Wesen sprechen, denkt der „aufgeklärte“ Mensch seit rund dreihundert Jahren, nur die Weltsicht des Materialismus und des Rationalismus gewähre einen gültigen Einblick in die Realität. Genau dieses einseitige Weltbild des Materialismus ist jedoch auch eine der Hauptursachen für die heutigen globalen Mißstände, und es gerät in jüngster Zeit immer mehr ins Wanken. Dennoch: An UFOs und Außerirdische zu glauben ist auch heute noch – trotz der unübersehbaren Risse im materialistischen Weltbild – ein gewagtes Unterfangen, und erst recht das Veröffentlichen eines Buches, in dem ein „Sonnengott“ über Gott, universale Lichtwesen, UFOs und negative Außerirdische spricht.

    Das vorliegende Buch Mutter Erde wehrt sich setzt jedoch gerade diese „paranormalen“ Phänomene als Realität voraus. Es ist nicht der Anspruch und auch nicht das Anliegen dieses Buches, die Realität dieser Phänomene zu beweisen. Wie soll man auch die Existenz oder die Nichtexistenz des Sonnengottes beweisen?

    Während Hunderten und Tausenden von Jahren haben die Menschen sämtlicher Hochkulturen von höheren Wesen im Universum gesprochen und mit ihnen Kontakt gehabt. Erst seit relativ wenigen Jahren glaubt der Homo technicus plötzlich, „bewiesen“ zu haben, daß es all diese „Dinge“ gar nicht gibt – und hat gerade während dieser Zeit und vor dem Hintergrund dieses Denkens die Welt an den Abgrund und die Menschen an den Rand der Selbstzerstörung geführt. Wenn es also irgendeinen Beweis geben kann, ist nicht gerade dies ein Beweis – ein Beweis nämlich für die Unstimmigkeit und für die fatalen Konsequenzen des einseitig-materialistischen Weltbildes?

    Zurecht fragen sich angesichts dieser Situation immer mehr Zeitgenossen: Sind wir vielleicht nicht doch Teil eines multidimensionalen Kosmos, in dem es mehr gibt als das, was der materialistische Mensch zu sehen meint und glaubt? Gibt es die höherdimensionalen Wesen vielleicht doch? Wäre dann nicht gerade die Unkenntnis dieser Tatsache die tiefe Ursache für den Teufelskreis, in den die Menschheit mittlerweile geraten ist?

    Für den Sonnengott mit seiner universalen Sicht ist es eine selbstverständliche Wahrheit, daß es im Universum eine fast unendliche Vielfalt von höherdimensionalen und auch physischen Wesen gibt. Die höherdimensionalen Wesen sind nicht an die physisch erfaßbare Materie gebunden und sind deshalb in ihrer Kommunikation nicht auf Schallwellen oder andere elektromagnetische Wellen angewiesen. Ihr Bewußtsein ist so stark entwickelt, daß sie direkt mit den Schwingungen ihrer Gedankenkraft Informationen übermitteln können. Wenn sie wollen oder es für notwendig halten, können sie auf diese Weise auch über ihre eigene Dimension hinaus mit anderen Wesen Kontakt aufnehmen, beispielsweise mit Menschen auf der Erde.

    Wenn zwischen einem Menschen und einem höherdimensionalen Wesen ein solcher telepathischer Kontakt stattfindet und über diesen Kanal Informationen empfangen werden, dann spricht man heute von „Channeling“. Dieser Vorgang ist umstritten, erstens, weil er nicht überprüfbar ist (jeder kann sagen, ein höheres Wesen spreche durch ihn), zweitens, weil man nie weiß, wieviel aus dem Unterbewußtsein des jeweiligen Mediums mit einfließt, und drittens, weil die Gefahr besteht, daß das Medium während der Übermittlung von niederen Astralwesen beeinflußt wird.

    Obwohl Channeling-Botschaften umstritten sind, ist es sehr unklug, wenn man sie einfach pauschal ablehnt. Denn man sollte die Authentizität und den Wert von medialen Botschaften nicht nur anhand ihrer Quelle überprüfen (was, wie gesagt, sehr schwierig ist), sondern auch – und vor allem – anhand ihres Inhaltes. Wenn der Inhalt wertvoll und erhebend ist, dann ist es durchaus möglich, daß auch die Quelle von höherer Herkunft ist. Wenn der Inhalt objektiven Kriterien genügt und eine Bereicherung für den Empfänger darstellt, dann hat sogar eine „falsche“ Channeling-Botschaft ihre Daseinsberechtigung, denn sie ist zumindest ein gutes Stück Literatur – originell, philosophisch und mit einer humorvollen Prise Science-fiction.

    Entscheidend sind also erstens der Inhalt und zweitens die „Schwingung“ einer Channeling-Botschaft. Diese Prüfung kann natürlich immer nur subjektiv sein. Was die Texte in diesem Buch betrifft, so brauchen sie – nach meiner subjektiven Meinung – diese Prüfung nicht zu scheuen. Der Gott, der hier spricht, ist liebend, universal, nicht sektiererisch und nicht eifersüchtig. Auch die anderen Quellen, die sich als „Sonnengott“, „Erde“ oder „Ashtar“ bezeichnen, widerspiegeln diese göttlichen Eigenschaften – und sie haben allesamt eine bemerkenswerte Sicht auf die gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen, religiösen und psychologischen Zustände und Geschehnisse auf unserem Planeten. Dies allein ist schon Grund genug, sich mit ihren Aussagen ernsthaft zu beschäftigen.

    Wer die Worte des Sonnengottes und der anderen höherdimensionalen Wesen nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen liest, spürt, daß mit diesen Worten einer erhabenen göttlichen Sicht Ausdruck verliehen wird. Dies ist für alle unvoreingenommenen Leserinnen und Leser fühlbar in der Schwingung der Ruhe, Göttlichkeit und Liebe, die durch diese Worte vermittelt wird. Selbst wenn diese Botschaften und die darin enthaltenen Prophezeiungen der Phantasie entsprungen wären, hätten sie also einen hohen ethischen und philosophischen Wert, denn gibt es ein höheres und wertvolleres Thema als die Liebe zu Gott, zu Seiner Schöpfung und zu Seinen Geschöpfen?

    Diese göttliche Liebe wird in den Worten des Sonnengottes real erfahrbar. Deshalb sind die Beschreibungen der möglichen und wahrscheinlichen physischen Veränderungen auf der Erde gar nicht die eigentlich wichtige Aussage der Prophezeiungen, obwohl sie deren Schwerpunkt darstellen. Dies wird vom Sonnengott selbst immer wieder klar hervorgehoben:
    „Viele Menschen, die diese Beschreibungen von den kommenden Erdveränderungen lesen, werden sich nur für die konkreten physischen Umwälzungen interessieren. Das wahrhaft Wichtige jedoch sind die nichtphysischen Veränderungen. Wenn nicht so viele nichtphysische Veränderungen notwendig wären, wären auch nicht so viele physische Veränderungen notwendig. Dann wäre alles in Harmonie und entspräche der Resonanz der Erde. Dann wäre die gesamte Umwandlung ein höchst freudvolles Ereignis.“ (Botschaft vom 23. Juni 1992)

    Und: „Viele glauben, daß die konkreten Umwälzungen auf der Erde die wahre Bedeutung der Erdveränderungen sei. Ich habe bereits versucht, euch verständlich zu machen, daß die physischen Veränderungen nichts anderes sind als ein Ausdruck der nichtphysischen Ursachen.“ (Botschaft vom 28. Juni 1992)
    Das wirklich Wichtige und Wertvolle an diesen Prophezeiungen und damit an diesem Buch sind also nicht die angekündigten Umwälzungen, sondern es ist die Berührung mit der hohen göttlichen Schwingung des Sonnengottes. Wenn es uns gelingt, unsere eigene individuelle Frequenz auf diese Schwingung der Liebe und Gottergebenheit zu erheben, dann werden auch viele der prophezeiten Erdveränderungen hinfällig.

    Wie der Sonnengott selbst immer wieder betont, geht es ihm einzig und allein um diese Reinigung des menschlichen Bewußtseins und nicht um die Zurschaustellung seiner prophetischen Treffsicherheit. In diesen weltbewegenden Dimensionen sind unwiderrufliche Prophezeiungen sowieso nicht möglich, denn der Lauf der Ereignisse ist, wie bereits ausgeführt, stets vom Massenbewußtsein und vom freien Willen der Individuen abhängig.

    Nochmals muß an dieser Stelle betont werden, daß echte göttliche Prophezeiungen den Menschen immer zur Neuorientierung seines freien Willens und damit zur aktiven Karma-Änderung bewegen wollen. Sie lähmen die Menschen nicht mit fürchterlichen Kriegs- und Katastrophenbildern, sie verursachen nicht ängstliche Passivität und Verzweiflung, sondern sie vermitteln den Menschen stets Mut, Hoffnung, Zuversicht und vor allem Verantwortungsbewußtsein und Einsicht in die Konsequenzen ihres Handelns.
  • Wie wahrscheinlich sind die prophezeiten Erdveränderungen?
    Nur allzugern denken manche Menschen, Gottes Liebe bedeute, daß es dem Menschen erlaubt sei, nach eigenem Gutdünken zu schalten und zu walten, wie immer es ihm beliebe, ohne daß Gott Sich einmischen dürfe.

    Die Liebe, von der Gott und der Sonnengott in ihren Botschaften sprechen, hat nichts mit solchen egoistischen Vorstellungen von „Liebe“ zu tun. Die Liebe Gottes zeigt sich vielmehr darin, daß Er jedem Geschöpf einen freien Willen geschenkt hat und daß Er jedem Geschöpf das Angebot macht, jederzeit freiwillig mit Ihm in einen liebevollen Austausch des gegenseitigen Gebens und Empfangens zu treten. Liebe zu Gott bedeutet daher, dieses Angebot anzunehmen und freiwillig Gottes Willen zu dienen, und dies bedeutet natürlich auch, alle Lebewesen und Geschöpfe in Gottes Schöpfung zu lieben und zu respektieren und für ihr höchstes Wohl tätig zu sein.

    Jedesmal wenn die Menschheit diese Liebe vergißt und demzufolge das harmonische Gleichgewicht der Natur empfindlich stört, wird eine Korrektur notwendig. Der Sonnengott sagt voraus, daß dies durch „Erdveränderungen“ geschehen wird. Er verwendet nie das Wort „Naturkatastrophe“, denn aus seiner Sicht, die die höheren Zusammenhänge mit einbezieht, sind diese Ereignisse keine Katastrophen und auch keine Bestrafungen. Vielmehr sind es Umstrukturierungen, die aufgrund des extrem gestörten Gleichgewichts auf der Erde notwendig geworden sind, damit die Schwerpunkte der irdischen Zivilisation wieder zurechtgerückt werden können. Wie selbst massive Naturveränderungen und sogar Kriege nicht im Widerspruch mit der Realität eines liebenden Gottes stehen, geht aus dem vorliegenden Buch in eindrücklicher Weise hervor.

    Wie erwähnt, sind es in erster Linie die Menschen, die mit ihrem negativen, destruktiven Denken und Handeln solch einschneidende Umwälzungen erforderlich machen. Und diese Umwälzungen werden nach neuesten Angaben nicht weltweite Kriege, sondern eben Naturereignisse sein:
    „Über die westlichen Gebiete eures Landes [USA] ist bereits vieles gesagt und vorausgesagt worden. Einige sagen, daß Kalifornien im Meer versinken werde. Edgar Cayce sprach davon, und ich bin eine der Energien, die seine Voraussagen gelenkt haben. Die Erfüllung vieler Voraussagen, die er gemacht hat, steht noch bevor.“ (Botschaft vom 20. April 1992)
    Die jetzt vorliegenden Prophezeiungen des Sonnengottes überraschen uns also nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. In diesem Jahrhundert hat es schon mehrere Zukunftsvisionäre gegeben, die von bevorstehenden umwälzenden Erdveränderungen sprachen. Der wohl berühmteste unter ihnen ist der hier vom Sonnengott erwähnte Edgar Cayce (1877 – 1945), der als einer der bedeutendsten Hellseher in der Geschichte Amerikas gilt. In schlafähnlicher Trance erteilte er Tausenden von Menschen medizinische und psychologische Ratschläge und sagte bereits in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts einige konkrete Erdveränderungen voraus. Einen dritten Weltkrieg erwähnte er jedoch nicht, obwohl er den Ersten und den Zweiten persönlich miterlebte.

    Wenn wir Edgar Cayces Prophezeiungen mit denen des Sonnengottes vergleichen, so stellen wir auffällige Parallelen fest:
    „Die Veränderungen werden anfangen, sich bemerkbar zu machen, wenn zuerst in der Südsee eine neue Lage entsteht durch Senkungen oder Hebungen, auch in Gebieten, die ihr antipodisch sind, auch im Mittelmeergebiet oder im Gebiet des Ätna. Dann wissen wir, daß es begonnen hat. … Im Atlantik wird wie im Pazifik Land erscheinen. … Und Poseidia wird zu den ersten Teilen von Atlantis gehören, die wieder auftauchen. Erwarten Sie es nicht in zu weiter Ferne! … Der größere Teil Japans wird im Meer versinken. … Der obere Teil von Europa wird verändert werden. … Selbst manche Schlachtfelder der Gegenwart [1941] werden zu Meer werden, zu Lagunen, zu Seen, zu neuen Ufern und Ländern, über welche die neue Menschheit miteinander verkehrt. … Viele Teile der Ostküste, der Westküste und im Zentrum der Vereinigten Staaten werden in Mitleidenschaft gezogen werden. Los Angeles, San Francisco, sie werden noch vor New York zerstört werden. Teile der jetzigen Ostküste des Staates New York und New York selber werden zum großen Teil verschwinden. … Es werden Umwälzungen stattfinden in der Arktis und Antarktis im Zusammenhang mit Vulkanausbrüchen in heißen Gegenden.“ #fn:9
    In den sehr umfangreichen Trance-Botschaften Edgar Cayces finden sich zwar nur beiläufige Bemerkungen zu den kommenden Erdveränderungen – wie zum Beispiel die hier zitierte Stelle –, sie bestätigen aber das allgemeine Muster der Erdveränderungen, die nun in Tom Smith’ Texten detailliert beschrieben werden.
  • Wann finden die prophezeiten Ereignisse statt?
    Wenn man Prophezeiungen liest, besteht die erste Reaktion meistens darin, zu fragen, wann diese Ereignisse stattfinden werden. Daher drehen sich bei vielen Prophezeiungen die Spekulationen immer wieder um die Frage des Wann?, also nach der genauen Jahreszahl, dem Monat, dem Tag und wenn möglich sogar der Stunde. Auch im vorliegenden Buch werden einige Zeitangaben gemacht, aber es wird zugleich immer wieder deutlich darauf hingewiesen, daß die Frage des Zeitpunkts nicht die wirklich entscheidende Frage ist. Der Zweck dieser detaillierten Prophezeiungen ist nicht das Wann?, sondern das Warum?.

    Ich will nicht verheimlichen, daß einige Daten, die der Sonnengott im Jahr 1992 erwähnte, bereits abgelaufen sind, sich also als „falsch“ erwiesen haben. Um die Aufmerksamkeit der Leser nicht unnötigerweise auf die Frage des Zeitpunkts zu richten, habe ich mich entschlossen, die meisten Daten wegzulassen. Dies ist durchaus im Sinne des Sonnengottes:
    „Ich weiß auch, daß viele Menschen wissen möchten, wann diese Veränderungen eintreten werden. Ich erwähne einige Zeitangaben, doch einige davon werden sich ändern, je nachdem, wie sich das Massenbewußtsein verändert. Es ist ein törichtes Unterfangen, diese Veränderungen mit Daten zu versehen, töricht, egal wer es tut.“ (Botschaft vom 28. April 1992)
    Warum die Frage nach dem Wann? den eigentlichen Kern einer echten Prophezeiung verfehlt, erklärt der Sonnengott wie folgt:
    „Wenn die Informationen sich auf große Ereignisse beziehen, bei denen massive Energien wirken – insbesondere das Massenbewußtsein –, dann kann es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen, je nachdem, wie sich das Massenbewußtsein ausrichtet. Daher ist die beste Information dann erhältlich, wenn das Ereignis kurz bevorsteht; ich spreche hier von wenigen Minuten. Natürlich nützt diese Information dann nicht mehr viel, aber dieser Hinweis zeigt, wie einflußreich und flexibel das Massenbewußtsein ist. Es gibt allerdings kaum eine Möglichkeit, daß das Massenbewußtsein seinen kollektiven Geist innerhalb einer sehr kurzen Zeit verändern kann. Wenn jedoch Wochen und Monate zwischen dem Zeitpunkt der Prophezeiung und dem vorausgesehenen Ereignis liegen, dann sind Änderungen äußerst wahrscheinlich. … Konstant – sogar während ich spreche – wandeln sich die Energien aufgrund ihres freien Willens. Deshalb ist auch das, was ich zu einem bestimmten Zeitpunkt sage, keine endgültige Information. Denn ich bin mir bewußt, daß Situationen sich wandeln können. Die Zukunft der Menschheit ist ziemlich voraussehbar, aber doch wiederum nicht so voraussehbar, daß man sagen könnte, sie sei prädestiniert und könne nicht verändert werden. Haltet euch all diese Zusammenhänge immer vor Augen, wenn ihr von mir und auch von anderen Quellen Prophezeiungen über mögliche Erdveränderungen hört.“ (Botschaft vom 20. April 1993)
    Der Sonnengott behauptet also nicht, daß seine Prophezeiungen unwiderruflich seien. Er zeigt nur den Karma-Kontostand der Menschheit im Jahre 1992/93 auf, und er weist immer wieder darauf hin, was die Menschheit tun müßte, um die genannten Erdveränderungen zu verhindern oder zu vermindern. Daher nochmals: Die „negativen Prophezeiungen“ des Sonnengottes, also die erwähnten Erdveränderungen und Naturkatastrophen, müssen nicht unbedingt eintreffen; die „positiven“ aber werden unwiderruflich eintreffen, denn es ist bereits vorausbestimmt, daß auf der Erde ein neues Zeitalter der göttlichen Harmonie eingeleitet wird.

    Die drastischen Erdveränderungen, die den Tod von Tausenden und Millionen von Menschen bedeuten könnten, lassen sich also innerhalb von Wochen und Monaten durch das Massenbewußtsein der Menschheit verändern. Wenn wir allerdings betrachten, was die Menschheit tun müßte, um diese Veränderung zu bewirken, dann wird klar, daß heute leider auch die „negativen Prophezeiungen“ des Sonnengottes immer noch sehr aktuell sind.
  • Das Thema der Evakuierung
    In einigen Channelings des Sonnengottes wird ein Thema angedeutet, das Tom Smith bei der Beschreibung seiner Reise in die Zukunft ausformuliert: die mögliche Evakuierung der Menschen durch außerirdische Raumschiffe, wenn die Erde aufgrund der Veränderungen für eine gewisse Zeit nicht mehr bewohnbar ist. Tom nennt dieses Ereignis „die große Einsammlung der Seelen“ (the Great Harvest of Souls). Dieses Thema wird in den Texten, die in Teil II dieses Buches zu finden sind, weiter ausgeführt. Es handelt sich dabei um mediale Durchgaben von Ashtar Sheran, übermittelt durch Frau Dr. Savitri Braeucker aus Berlin.

    Das Thema der Evakuierung wird auch von den meisten UFO-Forschern mit größter Skepsis betrachtet oder sogar rundweg abgelehnt, zu sehr klingt dieses Szenario nach einer abgehobenen, irrationalen New-Age-Verrücktheit: Die Menschheit soll von Außerirdischen gerettet werden …! Das ist Unsinn! Darin sind sich die meisten, die sich für UFOs interessieren, einig.

    Ist dieses Szenario tatsächlich hirnrissig und unwahrscheinlich? Oder ist die weitverbreitete kategorische Ablehnung vielleicht das Ergebnis einer geschickten Manipulation der öffentlichen Meinung? Ist die Ablenkung gerade von diesen Informationen (und Wesen) vielleicht ein Ziel der Desinformation?

    Wir wissen es nicht. Wir müssen deshalb fairerweise beide Varianten in Betracht ziehen. Denn es ist eine Tatsache, daß bereits seit den fünfziger Jahren das Evakuierungsszenario eine der häufigsten Interpretationen des UFO-Phänomens darstellt. Wenn es UFOs und Außerirdische gibt, warum sind sie hier? Sind sie nur als Touristen hier für eine schnelle Besichtigung? Sind sie hier, um die Menschheit zu manipulieren (Technologie-Austausch, Gen-Experimente usw.)? Sind sie hier, um uns bei den bevorstehenden Evolutionssprüngen zu helfen? Sind sie hier, um uns zu warnen, weil wir eine konsequente Selbstzerstörung betreiben? Sind sie hier, um im Notfall einzugreifen?

    Im Vergleich mit den anderen angebotenen Erklärungen, welche sich übrigens gegenseitig nicht auszuschließen brauchen, erscheint die Evakuierung nicht mehr so unsinnig. Auch alte Überlieferungen sprechen davon, daß früher bereits solche göttlichen Interventionen stattfanden und daß sie wieder bevorstehen. Dieses Szenario erinnert zum Beispiel an die „Entrückung“, wie sie in der Bibel erwähnt wird, #fn:10 und an die Überlieferung der Hopi-Indianer, die berichten, daß ihre Vorfahren einst, als ihr Kontinent versank, von „Kachinas“ in „fliegenden Schilden“ in ein neues Land gebracht wurden.

    Neben diesen historischen und biblischen Zeugnissen taucht das Szenario der Evakuierung auch in den Botschaften der meisten UFO-Kontaktpersonen der Gegenwart auf. #fn:11 Wir kommen also nicht umhin, selbst diese auf den ersten Blick unglaubliche Möglichkeit zumindest in Betracht zu ziehen.

    Die Texte, in denen das Evakuierungsszenario erwähnt wird, enthalten sehr differenzierte Analysen des UFO- und ET-Phänomens (im Gegensatz zu den Analysen vieler UFO-Forscher und UFO-Skeptiker, die von vornherein gewisse Szenarien ablehnen). In den seriösen Texten wird kein euphorisches Heilsversprechen abgegeben und keine automatische „Lösung aller Probleme“ in Aussicht gestellt, damit die Menschen ihre Eigenverantwortung abgeben, wie Kritiker des öfteren unterstellen. Es wird jedoch auch nicht gesagt, alle Außerirdischen seien unsere Helfer und Freunde, man könne ihnen blind vertrauen und man brauche nicht zu unterscheiden.

    Vielmehr werden die Menschen darauf hingewiesen, wie vielschichtig die Faktoren des UFO- und ET-Phänomens sind – in der Gegenwart und schon seit langer Zeit. Unbestreitbar wahr (vollkommen unabhängig von der Frage „Evakuierung – ja oder nein?“) ist die Analyse der Bedrohungen, denen sich die Menschheit heute durch Selbstverschuldung gegenübersieht, und insbesondere die Darlegung der tatsächlichen Gründe für diese Mißstände. Diese Mitteilung – und nicht das Evakuierungsszenario an sich – ist die Hauptbotschaft der hier angeführten Texte. Es geht also in keiner Weise darum, die Menschen zu verleiten, ihre Verantwortung abzugeben oder irgendwelche „UFO-Religionen“ oder Erlösungsideologien zu begründen. Das wäre das letzte, was der Sonnengott, Ashtar Sheran, Tom Smith, Savitri Braeucker oder ich möchten.

    Weil wir jedoch noch nichts Schlüssiges wissen und immer nur von fremden Informationsquellen abhängig sind – seien dies nun offizielle Quellen der Regierungen, der UNO und der NASA, oder ufologische, spekulative oder mediale Quellen –, wollen wir hier alle möglichen Interpretationen der prophezeiten Evakuierung erwähnen: Ist die Evakuierung, die „große Einsammlung der Seelen“, eine realistische Perspektive, eine berechtigte Hoffnung, eine Halluzination oder gar ein Trick von negativen Außerirdischen, die auf diese Weise die hilflosen Menschen einsammeln wollen?

    Auch hier schließen sich die genannten Szenarien nicht aus. Dies wird von den Quellen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, nachdrücklich betont. Ashtar Sheran sagt deshalb in seinen Mitteilungen, daß gerade in diesem Zusammenhang ein klares Unterscheidungsvermögen absolut notwendig sein wird, denn auch gottabgewandte (irdische und außerirdische) Mächte würden versuchen, aus den chaotischen Zuständen auf der Erde und aus der Verwirrung der Menschen Nutzen zu schlagen. Doch er versichert, daß unser Gefühl und unsere Intuition und nicht zuletzt die von Gott geführten Menschen uns bestimmt nicht täuschen werden.

    Die Konsequenz dieser Überlegungen ist dieselbe wie bei den Erdveränderungen: Jeder einzelne sollte baldigst damit beginnen, sein Bewußtsein zu reinigen und zu erheben und es mit Gott, dem Ursprung, zu verbinden. Hierin besteht die eigentlich wichtige Aussage dieser Texte.

    Deshalb soll noch einmal betont werden: Die in den Santiner-Texten erwähnte Evakuierung ist kein Dogma einer erlösenden Heilstat. Die Gültigkeit der Aussagen von Ashtar Sheran bleibt auch dann bestehen, wenn sich die Evakuierung nur als ein „Mythos“ erweisen sollte. Sollte sie jedoch mehr als nur ein „Mythos“ sein, dann hatten diese Botschaften neben ihrer spirituellen auch eine überlebensnotwendige Bedeutung.
  • Wie ich zu den Texten von Tom Smith kam
    Im Frühling 1993 erhielt ich von einem Freund aus den USA das Manuskript Earth Changes – As Channeled from the Sun God von Tom Smith. Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich von diesen Worten tief berührt, und ich schrieb sogleich an den mir bis dahin unbekannten Tom Smith nach Amerika. In einem handschriftlichen Brief stellte ich mich vor und verlieh meiner Wertschätzung für seine Arbeit Ausdruck.

    Schon drei Wochen später bekam ich einen fünfseitigen Antwortbrief, dem sogar ein Brief des Sonnengottes an mich beilag. Tom hatte „hinterrücks“ beim Sonnengott nachgefragt, warum er sich mit dem Absender dieses Briefes derart verbunden fühle. Er staunte genauso wie ich, als er hörte, daß uns eine alte stellare Verwandtschaft verbinde. Der Brief des Sonnengottes bestärkte meinen ersten Eindruck, denn es war unmöglich, daß Tom sich eine derart tiefgehende, persönliche Botschaft selbst „aus den Fingern gesogen“ hatte.

    Ich schrieb zurück, beantwortete Toms Fragen und stellte selbst ein paar Fragen. Vor allem wollte Tom wissen, was die vedischen Schriften, mit denen ich mich seit über fünfzehn Jahren beschäftige, über den Sonnengott sagen. In meiner Antwort führte ich zahlreiche Informationen und Textstellen an. Unter anderem zitierte ich einen Vers aus der Bhagavad-Gītā (4.1), in dem es heißt, daß der Sonnengott von Kṛṣṇa, der Erhabenen Persönlichkeit Gottes, unterwiesen worden sei und daß der Sohn des Sonnengottes, Vaivasvata Manu, heute direkt für die Menschheit zuständig sei.

    Tom schrieb in seinem Antwortbrief, daß all diese Informationen ihm vom Sonnengott bestätigt worden seien. Wieder bekam ich einen Brief vom Sonnengott, in dem er mit großer Liebe und tiefem Respekt zu mir, einem „unbedeutenden Erdling“, sprach.

    Nach einem weiteren Briefwechsel erreichte mich plötzlich ein Paket aus den USA. Ich staunte nicht schlecht, als ich darin einen dicken Ordner mit einer vollständigen Sammlung von Toms medialen Texten vorfand. Der Sonnengott habe ihm gesagt, er solle alles Material mir schicken! – Kurz darauf erfuhr ich, daß Tom Smith gestorben sei …

    Nun, nach über dreijährigem Zögern, habe ich mich dazu entschlossen, einen Teil dieser Texte zu übersetzen und zu veröffentlichen. Ich versuchte mein Bestes, um die ursprüngliche Schwingung der Liebe, der Besorgtheit und Furchtlosigkeit, wie sie im englischen Original zu spüren ist, unvermindert in der deutschen Übersetzung wiederzugeben, und ich denke auch, daß dies gelungen ist. Wenn die Nachfrage, die Notwendigkeit oder eine andere Gegebenheit mich überzeugt, werde ich gerne auch die anderen, bisher unveröffentlichten Tom-Smith-Texte übersetzen. #fn:12

    Nochmals möchte ich betonen, was das Wichtige an diesen Prophezeiungen ist: nicht die Katastrophenbilder, nicht die Frage nach dem Wann? und auch nicht die Frage, wer hier nun tatsächlich spricht. Das wahrhaft Wichtige an diesen Prophezeiungen ist deren Botschaft und Schwingung der Liebe zu „allen Wesen der Erde und zum Einen Schöpfer von uns allen“.

    – Armin Risi, April 1997
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  1. zitiert und analysiert im Kapitel „Vedische und abendländische Prophezeiungen“ des Buches von Armin Risi: Gott und die Götter, S. 264 f.; Zürich (Govinda-Verlag) 1995, 4. Auflage 2001.
  2. zitiert aus: Johannes von Jerusalem, Das Buch der Prophezeiungen; München (Heyne) 1995.
  3. zitiert in: Paco Rabanne, Das Ende unserer Zeit – Aufbruch in das Wassermannzeitalter, S. 46.; München (Knaur) 1996.
  4. zitiert in: Gerd von Haßler, Wenn die Erde kippt, S. 202; Bern, München (Scherz) 1981.
  5. zitiert in: Gerd von Haßler, Wenn die Erde kippt, S. 192; Bern, München (Scherz) 1981.
  6. zitiert in: Gerd von Haßler, Wenn die Erde kippt, S. 187; Bern, München (Scherz) 1981.
  7. Wim Malgo: Was sagt die Bibel über das Ende der Welt?, S. 5 und 40; Pfäffikon 1990.
  8. Lindsey/Carlson: Alter Planet Erde wohin? – Im Vorfeld des dritten Weltkrieges, S. 199; Asslar 1990.
  9. zitiert in: Mary Ellen Carter, Prophezeiungen in Trance, S. 82 f.; Bern, München (Scherz) 1974.
  10. zum Beispiel: Mt 24,31, 37 – 42; Lk 21,25 – 28; 1 Thess 4,17.
  11. zusammengefaßt in: Leona/Veit: Evakuierung in den Weltraum – Telepathie und Schau, dazu historische, biblische und neuzeitliche Untermauerung; Wiesbaden (Ventla) 3/1992.
  12. Dies ist mittlerweile geschehen. Das Ergebnis liegt vor in Form des Buches Das kosmische Erbe – Einweihung in die Geheimnisse unserer Her- und Zukunft, Govinda-Verlag 2001.